KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Nadelkranz K26X30X13 F von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte, einreihige Nadelführung für Wellendurchmesser von 26 mm bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K26X30X13 F von JTEKT-KOYO fungiert als eigenständiges Wälzlagerelement ohne Innen- oder Außenring. Mit einer Bohrung von 26 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 13 mm nutzt die Konstruktion gehärtete Wellen- und Gehäuselaufbahnen direkt aus. Dies ermöglicht platzsparende Lagerungen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit. Die einreihige Bauform mit präzise geführtem Stahlblechkäfig bewährt sich in anspruchsvollen Getriebestufen und im allgemeinen Maschinenbau.
Dieser Nadelkranz kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist und radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Da die Rollen direkt auf Welle und Gehäusebohrung abwälzen, entfallen separate Lagerringe vollständig. Geeignete Einsatzgebiete sind kompakte Getriebekonstruktionen und Wellenlagerungen im Maschinenbau. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb bleibt, dass die Gegenlaufflächen gehärtet und feinbearbeitet sind.
Der formstabile Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadelrollen achsparallel in ihren Taschen und dient dazu, den Kontakt zwischen benachbarten Wälzkörpern zu unterbinden. Dies reduziert die innere Reibung und erlaubt höhere Betriebsdrehzahlen als eine vollnadelige Anordnung. Zudem unterstützt die Käfigstruktur den Schmierstofftransport direkt an den Kontaktzonen. Die Ausführung deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab, wodurch das Lager für gängige Schmierfette und Industrieöle geeignet ist.
Der Kranz besitzt einen Innendurchmesser von 26 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Nennbreite von 13 mm. Da keine gesonderten Lagerringe vorhanden sind, entspricht die radiale Bauhöhe von 2 mm pro Seite exakt dem Durchmesser der verwendeten Nadelrollen.
Welle und Gehäusebohrung dienen dem Nadelkranz unmittelbar als Wälzlagerlaufbahn. Diese Oberflächen müssen daher gehärtet sowie feinstbearbeitet ausgeführt sein. Eine exakt gefertigte Rundheit und Zylindrizität der Kontaktflächen ist notwendig, damit die Last gleichmäßig über alle Wälzkörper abgetragen wird.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der Stahlblechkäfig seine mechanische Festigkeit und die Maßhaltigkeit der Nadeln bleibt erhalten. Die gewählte Schmierung sollte für diesen Temperaturbereich spezifiziert sein.
Im einreihigen Nadelkranz trennt der Käfig die einzelnen Rollen voneinander. Dadurch entfällt die gegenseitige Gleitreibung benachbarter Wälzkörper, was eine geringere Wärmeentwicklung und höhere Drehzahlen ermöglicht. Vollnadelige Lager besitzen zwar mehr Nadeln, eignen sich aber primär für langsam drehende Anwendungen mit Schwenkbewegungen.
Die axiale Führung des Kranzes erfolgt typischerweise über Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder Gehäuseschultern, die seitlich an die Stirnflächen des Käfigs anstoßen. Die umgebende Konstruktion muss glatte Führungsflächen bereitstellen, um ein seitliches Wandern des Nadelkranzes während der Drehbewegung einzugrenzen.