KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 3,86 € |
| 50 | 10% | 3,65 € |
| 150 | 15% | 3,45 € |
| 250 | 20% | 3,25 € |
Der einreihige Nadelkranz K22X26X13 H von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Lagerung für Wellen mit 22 mm Durchmesser auf engstem Raum.
Der Nadelkranz K22X26X13 H besteht aus einem Nadelrollensatz, der durch einen gehärteten Stahlkäfig präzise geführt wird. Diese Bauform verzichtet bewusst auf eigene Innen- und Außenringe. Dadurch nutzen die Wälzkörper direkt die gehärteten Laufflächen von Welle und Gehäusebohrung als Laufbahn. Sie erhalten so eine radial flach bauende Lagerung, die sich für anspruchsvolle Konstruktionen im Maschinenbau eignet.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen, bei denen Welle und Gehäusebohrung gehärtet und geschliffen ausgeführt sind. Da die Nadeln die Radialkraft auf kleiner Fläche aufnehmen, ermöglicht die Bauart steife Lagerungen bei gleichzeitig geringer Masse. Die Ausführung kommt dort zum Einsatz, wo hohe Tragfähigkeit bei minimalem Außendurchmesser gefordert ist.
Der integrierte gehärtete Stahlkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen und hält sie parallel zur Drehachse. Das verhindert die direkte Berührung benachbarter Nadeln und verringert die Reibung im Betrieb. Zudem bleibt die Führung der Wälzkörper stabil. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt die Ausführung typische industrielle Betriebsbedingungen ab, sofern eine passende Schmierung über das umgebende System erfolgt.
Der Nadelkranz besitzt eine Bohrung von 22 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm und eine Breite von 13 mm. Die Maße entsprechen dem lichten Hüllkreis der Nadelrollen nach innen und außen. Die radiale Bauhöhe ist minimal gehalten, was besonders flache Lagerungskonzepte ermöglicht.
Ein Nadelkranz besitzt weder Innenring noch Außenring. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Dadurch sparen Konstruktionen Bauraum und Gewicht. Voraussetzung dafür ist, dass Welle und Gehäuse gehärtet sowie feinstbearbeitet sind, um als Wälzlagerlaufbahn zu dienen.
Der gehärtete Stahlkäfig sorgt für Formstabilität und exakte Führung der Nadelrollen. Er verhindert das Schränken der Wälzkörper in der lastfreien Zone und reduziert die Reibung. Das Material widersteht mechanischen Belastungen und eignet sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen im Maschinenbau.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich deckt die Anforderungen vieler industrieller Anwendungen ab. Maßgeblich für den Betrieb ist die Verwendung eines Schmierstoffs, der innerhalb dieses Temperaturfensters seine Viskosität behält.
Da der Nadelkranz über keine Dichtungen oder eigene Fettfüllung verfügt, wird er über den Schmierstoffkreislauf der umgebenden Baugruppe versorgt. Sie können je nach Gehäusekonstruktion Öl oder Fett einsetzen. Eine kontinuierliche Schmiermittelzufuhr schützt die Kontaktflächen vor vorzeitigem Verschleiß.