KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Nadelkranz K20X26X13 H von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung für 20 mm Wellen mit gehärtetem Stahlkäfig.
Der Nadelkranz K20X26X13 H führt zylindrische Nadelrollen präzise in einer Reihe und verzichtet komplett auf eigene Innen- oder Außenringe. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer Breite von 13 mm beansprucht diese Wälzlagereinheit minimalen radialen Bauraum. Die Bauhöhe entspricht exakt dem Nadeldurchmesser. Sie nutzen diesen Wälzkörperkranz direkt zwischen gehärteten sowie geschliffenen Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäusebohrung.
Konstrukteure wählen diesen einreihigen Nadelkranz vor allem dann, wenn herkömmliche Wälzlager aufgrund ihres Außenrings zu viel Platz beanspruchen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Bauräumen mit radial begrenztem Platzangebot. Durch die achsparallele Führung der Nadeln im Käfig verhindert die Einheit ein Schränken der Wälzkörper. Dies ermöglicht den Betrieb bei höheren Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Lagerungen bei hoher radialer Belastbarkeit.
Der integrierte, gehärtete Stahlkäfig hält die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand und reduziert die innere Reibung zwischen den Nadeln. Dieser Werkstoff widersteht starken Beschleunigungskräften und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Bei der Auslegung müssen die Oberflächen von Welle und Gehäuseaufnahme als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Eine gezielte Schmiermittelzufuhr über Öl oder Fett dient der Ausbildung des tragenden Schmierfilms.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus einem formstabilen, gehärteten Stahlkäfig und präzise geführten Nadelrollen. Er besitzt weder Innen- noch Außenring, wodurch die radiale Bauhöhe minimal ausfällt. Die Konstruktion überträgt hohe radiale Kräfte direkt zwischen gehärteter Welle und Gehäusebohrung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 20 mm sowie einen Außendurchmesser von 26 mm auf. Die axiale Breite beträgt 13 mm. Aus der Differenz der Durchmesser ergibt sich eine Bauhöhe von lediglich 3 mm für die integrierten Nadelrollen.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, dienen Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, geschliffen und feinstbearbeitet sein. Ungehärtete Gegenläufe würden unter der hohen Linienberührung der Nadeln rasch plastische Verformungen erleiden.
Der Nadelkranz lässt sich in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad betreiben. Der gehärtete Stahlkäfig behält in diesem Fenster seine mechanische Festigkeit. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs sollten Anwender diese Temperaturgrenzen ebenfalls berücksichtigen.
Der Stahlkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadeln. Dadurch sinkt die Gleitreibung in der lastfreien Zone deutlich. Nadelkränze eignen sich deshalb für höhere Drehzahlen als vollnadelige Führungen bei gleichzeitig sehr geringem Platzbedarf.
Die axiale Führung erfolgt üblicherweise über seitliche Anlaufflächen an Gehäuseschultern, Wellenbünden oder separaten Anlaufscheiben. Diese Anlaufflächen begrenzen das Axialspiel des Käfigs und halten die Nadelrollen auf ihrer vorgesehenen Bahn.