KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 3,86 € |
| 50 | 10% | 3,65 € |
| 150 | 15% | 3,45 € |
| 250 | 20% | 3,25 € |
Der einreihige Nadelkranz K18X22X17 H von JTEKT-KOYO spart mit 18 mm Innen-, 22 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite radialen Bauraum.
Der Nadelkranz K18X22X17 H dient als kompaktes Wälzlager für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Die Nadelrollen laufen ohne eigene Ringe direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, wodurch Sie den vorhandenen Platz effizient ausnutzen. Ausgestattet mit einem gehärteten Stahlkäfig führt die Einheit die Wälzkörper achsparallel. Das Bauteil von JTEKT-KOYO kommt in getriebetechnischen Baugruppen und industriellen Antriebselementen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken.
Dieser einreihige Nadelkranz eignet sich vor allem für Lagerungen, die hohe radiale Tragfähigkeit bei minimaler radialer Bauhöhe erfordern. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben, Hebelmechanismen oder Planetenradsätzen von Industriemaschinen. Da Welle und Gehäuse als direkte Laufbahnen dienen, entfallen zusätzliche Innen- oder Außenringe. Voraussetzung dafür sind gehärtete und fein bearbeitete Gegenlaufflächen, damit die zylindrischen Rollkörper gleichmäßig abrollen.
Der gehärtete Stahlkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung benachbarter Wälzkörper. Durch die achsparallele Führung minimiert die Baugruppe innere Reibung und eignet sich auch für höhere Drehzahlen. Zugleich widersteht der Käfig mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Bei der Auslegung empfiehlt sich eine kontinuierliche Schmierung, da offene Kränze Schmierstoff direkt über das umgebende Maschinensystem beziehen.
Mit einem Innendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Baubreite von 17 mm entspricht das Bauteil dem umschriebenen Nadelrollenkreis. Bei der Montage bestimmen somit die Durchmesser von Welle und Gehäusebohrung direkt das wirksame Betriebsspiel des gesamten Systems.
Nadelkränze bestehen gezielt nur aus dem Käfig und den geführten Nadelrollen, um die radiale Bauhöhe auf das Maß der Wälzkörper zu reduzieren. Als Laufbahnen fungieren direkt die gehärtete Welle und das Gehäuse. Dieses Konstruktionsprinzip spart Gewicht sowie wertvollen radialen Bauraum bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Die Ausführung ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behalten der gehärtete Stahlkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Für einen reibungslosen Betrieb muss das gewählte Schmiermittel, ob Schmierfett oder Getriebeöl, ebenfalls für diesen thermischen Bereich freigegeben sein.
Der Käfig trennt die Wälzkörper voneinander und verhindert das Aneinanderreiben benachbarter Nadeln in der Last- und Leerlaufzone. Durch das Härten widersteht der Stahlkäfig mechanischem Verschleiß und dynamischen Kräften. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf und ermöglicht den Betrieb bei höheren Drehzahlen als bei vollnadeligen Lageranordnungen.
Ein einreihiger Kranz führt genau eine Reihe Nadelrollen nebeneinander im Käfigkörper. Diese Konfiguration stellt die standardisierte Grundform dar und nimmt hohe radiale Kräfte bei geringer Breite auf. Für Anwendungen mit außergewöhnlich breiten Führungsflächen oder extremen Radialkräften kommen alternativ mehrreihige Varianten zum Einsatz.
Da das Bauteil über keine integrierten Dichtungen oder Schmierstoffdepots verfügt, erfolgt die Schmiermittelversorgung vollständig über das umgebende Aggregat. Je nach Anwendungsfall kommt eine Ölschmierung im Getriebeumlauf oder eine gezielte Fettfüllung bei der Montage in Betracht. Eine kontinuierliche Versorgung schützt die Wälzflächen vor vorzeitigem Verschleiß.