K18-22-17 Nadelkränze von INA
K18-22-17 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K18-22-17

Technische Daten
 
Innendurchmesser
18 mm
Außendurchmesser
22 mm
Breite
17 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,011 kg
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Nadelkränze INA K18-22-17
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Nadelkränze INA K18-22-17

Der einreihige Nadelkranz K18-22-17 von INA bietet mit den Maßen 18x22x17 mm eine kompakte Lagerung für minimale radiale Bauräume.

Mit dem Nadelkranz K18-22-17 erhalten Konstruktionen mit eng bemessenem Einbauraum eine einreihige Wälzkörper-Einheit. Das Bauteil kommt ohne eigenen Innen- oder Außenring aus. Die Nadelrollen laufen stattdessen direkt auf der gehärteten Welle sowie im Gehäuse. Durch die Abmessungen von 18 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich dieser Nadelkranz von INA für platzsparende Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebeanwendungen.

In welchen Bauräumen wird der Nadelkranz K18-22-17 eingesetzt?

Der Nadelkranz K18-22-17 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen. Da die Baugruppe ausschließlich aus Käfig und Wälzkörpern besteht, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Nadeldurchmesser. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Getriebelagerungen und Verbindungselemente. Durch die direkte Wälzkörperführung auf den Gegenlaufflächen lassen sich steife Lagerungen mit präziser Rundlaufgenauigkeit konstruieren.

Welche Funktion übernimmt der Stahlblechkäfig beim K18-22-17?

Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel in der lastfreien Zone und verhindert die direkte Berührung benachbarter Wälzkörper. Dies reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung im Vergleich zu vollnadeligen Lagern, was höhere Drehzahlen ermöglicht. Zudem deckt die Käfigkonstruktion einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Welle und Gehäusebohrung müssen hierbei als gehärtete und feinstbearbeitete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein.

Welche Abmessungen besitzt der Nadelkranz K18-22-17?

Das Modell weist einen inneren Durchmesser von 18 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 17 mm auf. Diese Maße bestimmen den benötigten Einbauraum zwischen Welle und Gehäusebohrung. Die radial wirksame Bauhöhe entspricht dabei dem Wälzkörperdurchmesser zwischen beiden Laufflächen.

Welche Voraussetzungen müssen Welle und Gehäuse für den Nadelkranz K18-22-17 erfüllen?

Da dieser Nadelkranz ohne Ringe ausgeführt ist, dienen die Oberflächen von Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Diese Gegenlaufflächen müssen daher gehärtet und feinstbearbeitet sein. Nur mit entsprechend gestalteten Laufbahnen rollen die Nadeln verschleißarm ab und erreichen ihre vorgesehene Belastbarkeit.

Welcher Temperaturbereich ist für den K18-22-17 zulässig?

Dieser Nadelkranz ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für diesen Bereich ist die Ausführung mit dem Stahlblechkäfig. Der eingesetzte Schmierstoff, etwa Getriebeöl oder Wälzlagerfett, muss stets auf die tatsächliche Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt werden.

Worin unterscheidet sich ein Nadelkranz von einem vollnadeligen Lager?

Ein Nadelkranz besitzt einen Käfig, der die Nadeln führt und auf Abstand hält. Dadurch entsteht keine gegenseitige Gleitreibung zwischen den Wälzkörpern. Dies ermöglicht höhere Drehzahlen bei geringerer Wärmeentwicklung. Vollnadelige Varianten besitzen keinen Käfig und tragen hohe Lasten, eignen sich jedoch nur für geringere Geschwindigkeiten.

Wie wird der Nadelkranz K18-22-17 im Betrieb geschmiert?

Die Schmierung erfolgt über das umgebende Aggregat, üblicherweise durch Ölkreisläufe im Getriebe oder eine gezielte Fettschmierung. Da der Nadelkranz offen gebaut ist, gelangt der Schmierstoff direkt an Käfig und Wälzkörper. Eine externe Abdichtung der Gehäuseumgebung schützt die Lagerstelle vor Schmutzeintrag.

Warum ist der Nadelkranz K18-22-17 einreihig aufgebaut?

Die einreihige Ausführung bietet bei 17 mm Baubreite ein ausgewogenes Verhältnis von radialer Tragkraft und Kompaktheit. Für eine Vielzahl an Maschinenkomponenten reicht ein einreihiger Kranz aus, während mehrreihige Varianten vorrangig bei breiteren Laufbahnen und außergewöhnlich hohen Radialkräften verwendet werden.

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