KOYO
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Der Nadelkranz K70X76X30 F von JTEKT-KOYO führt Nadelrollen einreihig auf engstem radialem Bauraum bei Abmessungen von 70x76x30 mm.
Mit dem Nadelkranz K70X76X30 F erhalten Sie ein kompaktes Wälzlager von JTEKT-KOYO für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das einreihige Bauteil verzichtet auf eigene Innen- oder Außenringe, wodurch die Nadelrollen direkt auf der gehärteten Welle sowie im umgebenden Gehäuse abrollen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig bleiben die Wälzkörper exakt geführt, was Reibung verringert und den Einsatz in Getrieben oder Maschinenachsen unterstützt.
Konstrukteure greifen auf diesen Nadelkranz zurück, wenn herkömmliche Radiallager aus Platzgründen entfallen. Typische Einsatzgebiete umfassen Lagerungsstellen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Da das Lager ohne eigene Ringe montiert wird, bestimmt die radiale Höhe von 3 mm pro Seite den Gesamtbedarf. Die Baugruppe bleibt dadurch mechanisch schlank und rotierende Massen werden reduziert.
Beim Einsatz des K70X76X30 F fungieren Welle und Gehäusebohrung als direkte Gegenlaufbahnen. Für einen ruhigen Lauf benötigen die Kontaktflächen eine feingeschliffene und gehärtete Oberfläche. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Nadeln auch bei dynamischen Drehbewegungen achsparallel in Position. Hinsichtlich der Einsatzumgebung deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab, wodurch es sich für gängige öl- und fettgeschmierte Industrieanwendungen eignet.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus präzise geführten Nadelrollen und einem Käfigelement, ohne eigene Laufringe. Die Wälzkörper laufen direkt auf Welle und Gehäusebohrung. Diese Bauweise ermöglicht flache Lagerungen bei hoher radialer Tragkraft, erfordert jedoch entsprechend vorbereitete, gehärtete Gegenflächen an den angrenzenden Maschinenteilen.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 76 mm, woraus sich eine radiale Wandstärke von 3 mm ergibt. Mit einer axialen Breite von 30 mm bietet die Komponente eine breite Auflagefläche für die einreihig geführten Wälzkörper.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für dieselbe Temperaturspanne spezifiziert sind.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf konstantem Abstand zueinander und verhindert ein Aneinanderreiben benachbarter Rollen. Zudem führt er die Wälzkörper achsparallel durch die lastfreie Zone, was Schränken verhindert und gleichmäßige Laufeigenschaften im laufenden Betrieb begünstigt.
Da Nadelkränze selbst keine axiale Führung besitzen, muss die seitliche Begrenzung über die Konstruktion erfolgen. Üblicherweise dienen hierfür gehärtete Gehäuseschultern, Anlaufscheiben oder Wellensicherungsringe. Diese Bauteile halten den Kranz während der Rotation exakt auf seiner vorgegebenen Position entlang der Welle.