K20-26-12 Nadelkränze von INA
K20-26-12 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K20-26-12

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
26 mm
Breite
12 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,012 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Nadelkränze INA K20-26-12
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Nadelkränze INA K20-26-12

Der Nadelkranz K20-26-12 von INA bietet eine extrem kompakte Wälzlagerung für radiale Kräfte bei 20 mm Wellendurchmesser und 12 mm Breite.

Der Nadelkranz K20-26-12 ermöglicht hochbelastbare radiale Lagerungen bei minimalem Bauraumbedarf. Da dieser einreihige Kranz ohne Innen- und Außenring konstruiert ist, bestimmt allein der Durchmesser der Nadelrollen die Bauhöhe. Sie nutzen direkt die gehärtete Welle und die Gehäusebohrung als Laufbahnen. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich das Bauteil von INA für Konstruktionen mit stark begrenztem Einbauraum. So sparen Sie Gewicht und Bauvolumen in Ihrer Baugruppe ein.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K20-26-12?

Sie setzen den Nadelkranz K20-26-12 vor allem dort ein, wo hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen sowie in Umlenkrollen oder Hebelmechanismen. Durch den Wegfall separater Ringe überträgt der Nadelkranz radiale Lasten unmittelbar zwischen Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt zudem den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen, ohne die Formstabilität des Bauteils zu beeinträchtigen.

Welche Funktion erfüllt der Stahlblechkäfig im Nadelkranz K20-26-12?

Der verbaute Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Drehachse und verhindert, dass sich benachbarte Wälzkörper berühren. Diese präzise Führung mindert Reibung sowie Geräuschentwicklung und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei höheren Drehzahlen. Bei der Auswahl sollten Sie beachten, dass Nadelkränze keine axialen Kräfte aufnehmen. Zudem müssen die Gegenlaufbahnen auf Welle und Gehäuse gehärtet und geschliffen sein, damit das Lager seine volle Tragfähigkeit und Gebrauchsdauer im täglichen Betrieb erreicht.

Welche Abmessungen weist der Nadelkranz K20-26-12 auf?

Der Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Breite von 12 mm. Da die Nadeln direkt auf der Welle laufen, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich der Nadeldicke von 3 mm. Diese geringen Abmessungen erleichtern die Integration in schlanke Gehäusekonstruktionen mit geringem radialem Einbauraum.

Welche Voraussetzungen müssen Welle und Gehäuse bei der Direktlagerung erfüllen?

Da der Nadelkranz K20-26-12 ohne eigene Ringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Beide Bauteile müssen dafür gehärtet, feingeschliffen und frei von Beschädigungen ausgeführt sein. Nur bei entsprechender Härte und Oberflächengüte der Gegenlaufflächen rollen die Nadeln verschleißarm ab und erreichen ihre vorgesehene Lebensdauer.

Für welchen Temperaturbereich ist der Nadelkranz K20-26-12 ausgelegt?

Der Nadelkranz deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Dieser weite Rahmen wird durch die Kombination aus wärmebehandelten Wälzkörpern und einem temperaturfesten Stahlblechkäfig ermöglicht. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das eingesetzte Schmiermittel – ob Fett oder Öl – ebenfalls für die anfallenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.

Wie unterscheidet sich ein Nadelkranz von einem kompletten Nadellager?

Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, während vollständige Nadellager über einen Außenring oder Innenring verfügen. Durch den Verzicht auf massive Ringe benötigt der Nadelkranz K20-26-12 den kleinsten denkbaren radialen Bauraum. Er setzt jedoch voraus, dass die Wellen- und Gehäuseoberflächen wälzlagerfähig bearbeitet sind.

Welche Kräfte kann der Nadelkranz K20-26-12 übertragen?

Dieser einreihige Nadelkranz ist ausschließlich für die Aufnahme hoher radialer Belastungen ausgelegt. Axiale Kräfte kann die Konstruktion prinzipbedingt nicht übertragen. Sollen Axialkräfte aufgenommen oder Wellen axial geführt werden, müssen Sie zusätzliche Bauteile wie Axiallagerscheiben, Sprengringe oder separate Axiallager in die Konstruktion einbinden.

Warum ist der Nadelkranz mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet?

Der Stahlblechkäfig hält die Nadeln in definierten Abständen und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dadurch reduziert sich die innere Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Konstruktionen deutlich. Der Käfig gewährleistet eine achsparallele Ausrichtung der Wälzkörper in der lastfreien Zone und ermöglicht dadurch höhere Drehzahlen bei gleichzeitig ruhigem Lauf.

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