INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,42 € | 7,93 € |
| 50 | 0,83 € | 7,52 € |
| 100 | 1,26 € | 7,09 € |
Der einreihige Nadelkranz K20-26-13 von INA ermöglicht kompakte Lagerungen bei 20 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser sowie 13 mm Baubreite.
Als eigenständige Funktionseinheit führt der Nadelkranz K20-26-13 zylindrische Wälzkörper auf engstem Raum. Da Innen- und Außenringe fehlen, nutzen Konstruktionen direkt gehärtete sowie geschliffene Oberflächen auf Welle und Gehäusebohrung. Diese Bauweise minimiert den radialen Bauraumbedarf. Sie eignet sich für präzise geführte Drehbewegungen, bei denen hohe radiale Kräfte auf kleinem Querschnitt übertragen werden.
Konstrukteure setzen den Nadelkranz K20-26-13 vor allem dort ein, wo Bauraum und Gewicht begrenzt sind, gewöhnliche Wälzlagerringe aber zu viel Platz beanspruchen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit hohen Radiallasten auf engstem Raum. Durch die einreihige Anordnung rollen die Nadeln gleichmäßig ab. Die Last verteilt sich linear über die gesamte Nadelbahnbreite von 13 mm, wodurch Konstruktionen schlank bleiben.
Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt sie achsparallel durch die Lastzone. Dadurch sinkt die Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen, was höhere Drehzahlen erlaubt. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Da der Kranz keine eigenen Laufbahnen mitbringt, bestimmen die Härte und Maßhaltigkeit der Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse das Betriebsspiel der Lagerstelle.
Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 13 mm baut das Lager besonders flach. Dadurch lassen sich kompakte Lagerstellen direkt auf einer 20-mm-Welle realisieren, sofern die umgebenden Bauteile als gehärtete Laufbahnen vorbereitet sind.
Nein, dieser Kranz arbeitet unmittelbar zwischen Welle und Gehäusebohrung. Die entsprechenden Gegenflächen müssen gehärtet und feingeschliffen sein, damit sie als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen dienen können. Ist das am Einbauort konstruktiv nicht möglich, lassen sich alternativ passende Innen- oder Außenringe ergänzen.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf Abstand und verhindert direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper. Gleichzeitig führt er die Nadeln achsparallel, was einem Schränken entgegenwirkt. Gegenüber vollnadeligen Lagern verringert dies die innere Reibung und ermöglicht einen ruhigeren Lauf bei höheren Drehzahlen.
Zwischen -20 und +150 Grad Celsius lässt sich dieser Nadelkranz betreiben. Der metallische Stahlblechkäfig und die Wälzkörper vertragen diese thermische Bandbreite problemlos. Bei der Auslegung der Lagerstelle muss lediglich ein Schmierstoff gewählt werden, der in diesem Temperaturfenster seine Schmierwirkung behält.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe geliefert wird, ergibt sich das Betriebsspiel rein aus den Toleranzen von Welle und Gehäusebohrung. Durch gezielte Wahl der Wellen- und Bohrungspassungen legen Konstrukteure das radiale Lagerspiel vor der Montage individuell auf die Anforderung der Anwendung aus.
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