K20-28-16 Nadelkränze von INA
K20-28-16 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K20-28-16

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
28 mm
Breite
16 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,021 kg
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Nadelkränze INA K20-28-16
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Nadelkränze INA K20-28-16

Der einreihige Nadelkranz K20-28-16 von INA bietet eine kompakte Wälzlagerung für Wellen mit 20 mm Bohrung und 28 mm Außendurchmesser.

Der Nadelkranz K20-28-16 fungiert als eigenständige Baueinheit aus Nadelrollen und Käfig. Da Innen- und Außenring entfallen, greifen die Wälzkörper direkt auf Welle und Gehäusebohrung zu. Diese Bauform beansprucht radial minimalen Bauraum bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit. Mit einer Breite von 16 mm eignet sich das Wälzlager von INA für präzise Direktlagerungen in industriellen Baugruppen.

Für welche Lagerstellen eignet sich der Nadelkranz K20-28-16?

Der Nadelkranz K20-28-16 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Konstruktionen extrem wenig radialen Bauraum bieten und Wellen sowie Gehäusebohrungen gehärtet ausgeführt sind. Typische Einsatzfelder sind kompakte Getriebeelemente oder allgemeine Lagerungsstellen im Maschinenbau. Durch die einreihige Anordnung der Nadelrollen nimmt das Bauteil ausschließlich radiale Kräfte auf. Bei gehärteten und geschliffenen Laufflächen ermöglicht der Kranz eine präzise und steife Wellenführung.

Welche Funktion erfüllt der Stahlblechkäfig im Nadelkranz K20-28-16?

Der Nadelkranz K20-28-16 verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen achsparallel führt und gegenseitige Berührungen der Wälzkörper verhindert. Dies reduziert Reibung und Wärmeentwicklung im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad, wodurch sich das Lager für thermisch beanspruchte Anwendungen eignet. Konstruktiv ist zu beachten, dass Axialkräfte separat über Anlaufscheiben oder Wellenschultern abgefangen werden müssen.

Was zeichnet den Nadelkranz K20-28-16 aus?

Dieser Nadelkranz besteht aus einem einreihigen Nadelrollensatz in einem Käfig und kommt ohne eigene Ringe aus. Dadurch entspricht die radiale Bauhöhe dem Durchmesser der Nadelrollen. Das Lager erfordert gehärtete und geschliffene Gegenlaufflächen auf Welle sowie im Gehäuse, um die volle Tragfähigkeit bereitzustellen.

Welche Maße hat der Nadelkranz K20-28-16?

Die Bohrung beträgt 20 mm, der Außendurchmesser liegt bei 28 mm und die Breite misst 16 mm. Diese Abmessungen bestimmen die notwendige Dimensionierung der zugehörigen Wellenlaufbahn und der Gehäuseaufnahme. Durch den Verzicht auf massive Ringe beansprucht die Lagerstelle besonders wenig radialen Bauraum.

Welche Aufgaben übernimmt der verbaute Stahlblechkäfig?

Ein Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und führt sie parallel zur Drehachse. Dadurch wird ein Verkanten der Wälzkörper in der lastfreien Zone vermieden. Die Käfigführung verringert Reibungsverluste zwischen den Rollen und unterstützt einen ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen.

Für welchen Temperaturbereich ist dieses Lager geeignet?

Das Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Einsatzgrenze wird in der Praxis im Wesentlichen durch die Maßstabilität des Käfigs sowie durch das gewählte Schmiermittel bestimmt. Für Anwendungen nahe der Grenzwerte empfiehlt sich ein thermisch abgestimmtes Schmierfett.

Können mit dem Nadelkranz Axialkräfte aufgenommen werden?

Nein, einreihige Nadelkränze dieser Bauart können prinzipbedingt ausschließlich Radialkräfte übertragen. Axiale Kräfte müssen konstruktiv durch externe Bauteile aufgenommen werden. Hierfür kommen in der Praxis üblicherweise Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder Wellenschultern zum Einsatz, die gleichzeitig die axiale Führung des Nadelkäfigs übernehmen.

Worauf ist bei der Schmierung des Nadelkranzes zu achten?

Da der Nadelkranz offen und ohne eigene Dichtungen ausgeführt ist, muss die Lagerstelle extern abgedichtet werden. Die Schmierung kann je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl mit Fett oder Öl erfolgen. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung schützt die direkt beanspruchten Laufbahnen der Welle und des Gehäuses vor vorzeitigem Verschleiß.

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