KOYO
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Kompakter Nadelkranz K35X42X18 H von JTEKT-KOYO mit 35 mm Bohrung, 42 mm Außendurchmesser und gehärtetem Stahlkäfig für bauraumoptimierte Radialführungen.
Der Nadelkranz K35X42X18 H von JTEKT-KOYO stellt eine einreihige Lagerbaugruppe dar, die Nadelrollen präzise führt und auf engstem radialem Bauraum hohe Radialkräfte aufnimmt. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 18 mm verzichtet dieser Kranz auf eigene Innen- und Außenringe. Das Bauteil läuft direkt auf gehärteten Wellen- und Gehäuselaufbahnen. Instandhalter wie Konstrukteure schätzen die platzsparende Konstruktion, wenn Maschinenlagerungen schlank und belastbar ausfallen müssen.
Dieser einreihige Nadelkranz kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo bei stark begrenztem radialem Bauraum beachtliche Radiallasten wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen sowie bauraumkritischen Wellenlagerungen. Da der Kranz die zylindrischen Wälzkörper achsparallel führt, berühren sich benachbarte Nadeln im Betrieb nicht. Konstruktiv lässt sich diese Eigenschaft gezielt für präzise geführte Wellenlagerungen nutzen, bei denen Welle und Gehäusebohrung bereits als gehärtete und geschliffene Laufbahnen dienen.
Der gehärtete Stahlkäfig hält die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen formstabil in Position und widersteht mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb. JTEKT-KOYO spezifiziert den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad, wodurch sich das Bauteil für entsprechende thermische Umgebungen in Industrieanlagen eignet. Konstruktiv ist zu berücksichtigen, dass die anliegenden Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet und geschliffen sein müssen, da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird.
Dieser Nadelkranz besitzt eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 18 mm. Da kein eigener Innen- oder Außenring vorhanden ist, entspricht die Bauhöhe genau der Differenz dieser Durchmesser. Das Lager eignet sich damit für Wellen mit 35 mm Nenndurchmesser bei passender Gehäusebohrung.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Lagerachse und hält benachbarte Wälzkörper auf Abstand. Durch die Härtung bleibt der Käfig auch bei Drehzahlwechseln und Vibrationen formstabil. Das vermindert Reibungsverluste und trägt zur Funktionssicherheit der gesamten Lagerstelle bei.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten der Käfig und die Nadeln ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass Fett oder Öl für dieselbe thermische Bandbreite freigegeben sind.
Da der Nadelkranz K35X42X18 H ohne eigene Innen- und Außenringe arbeitet, dienen die Welle und die Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und tragfähig ausgeführt sein, um Verschleiß zu vermeiden. Eine fachgerechte Oberflächengüte unterstützt die vorgesehene Funktion und Lebensdauer des Wälzlagers.
Ein einreihiger Nadelkranz führt die Wälzkörper mit festem Abstand in Käfigtaschen, wohingegen sich die Nadeln bei vollnadeligen Ausführungen gegenseitig berühren. Die Käfigführung verringert die innere Reibung und Wärmeentwicklung bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten. Vollnadelige Varianten bieten zwar mehr Kontaktfläche, eignen sich aber primär für langsamere Schwenkbewegungen.
Nadelkränze verfügen über keine integrierten Dichtungen und sind offen gestaltet. Schmierstoffe können ungehindert an die Kontaktstellen gelangen, müssen jedoch durch das umgebende Gehäuse oder externe Dichtringe im System gehalten werden. Je nach Konstruktion erfolgt die Versorgung über eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung oder eine geeignete Fettschmierung.