KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,76 € | 6,83 € |
| 100 | 1,14 € | 6,45 € |
Der einreihige Nadelkranz K17X21X10 H von JTEKT-KOYO bietet kompakte Radiallagerung bei 17 mm Bohrung, 21 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite.
Der Nadelkranz K17X21X10 H von JTEKT-KOYO dient als einbaufertige Wälzkörperführung für direkt gelagerte Wellen mit 17 mm Durchmesser. Dieses Bauteil führt die zylindrischen Nadeln achsparallel und kommt ohne eigenen Innen- oder Außenring aus. Dadurch benötigt die Lagerung nur einen geringen radialen Bauraum von zwei Millimetern Wandstärke. Gehärtete Laufbahnen auf Welle und Gehäusebohrung sind erforderlich, um eine hohe Tragfähigkeit auf engem Raum zu erzielen.
Der Nadelkranz K17X21X10 H eignet sich für kompakte Radiallagerungen mit begrenztem Einbauraum, bei denen ein geringes Bauteilgewicht gefordert ist. Weil die Nadeln direkt zwischen Welle und Gehäuse abrollen, entfallen separate Ringe, was die rotierende Masse im System verringert. Die einreihige Bauform wird eingesetzt, wenn bei hohen Drehzahlen eine präzise Nadelpositionierung ohne Schränken der Wälzkörper verlangt wird.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die einzelnen Nadelrollen und trennt sie verlässlich voneinander. Dadurch wird der direkte Kontakt benachbarter Nadeln vermieden und die Reibung im Betrieb reduziert. Zudem verleiht der Werkstoff dem Käfig eine hohe Formstabilität unter dynamischer Belastung. Bei Einsatztemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius behält die Käfigkonstruktion ihre Führungsgenauigkeit. Für eine lange Gebrauchsdauer müssen die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet ausgeführt sein.
Die Maße betragen 17 mm Innendurchmesser, 21 mm Außendurchmesser und 10 mm axiale Baubreite. Die radiale Bauhöhe liegt bei 2 mm, was genau der Stärke der Nadelrollen entspricht. Durch diese kompakten Proportionen ermöglicht der Kranz platzsparende Konstruktionen auf gehärteten Wellen mit 17 mm Durchmesser.
Ein Nadelkranz führt zylindrische Rollkörper in einem formstabilen Käfig und kommt ohne eigene Laufringe aus. Die Nadeln wälzen direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung ab. Für diese Art der Direktlagerung müssen die Gegenlaufflächen zwingend gehärtet und feinstbearbeitet sein, um den auftretenden Belastungen standzuhalten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den gehärteten Stahlkäfig und die Wälzkörper abgedeckt. Für einen zuverlässigen Betrieb im gesamten Temperaturbereich muss ein auf die Betriebstemperatur und Drehzahl abgestimmtes Schmiermittel wie Schmierfett oder Schmieröl verwendet werden.
Die einreihige Konstruktion hält die Baubreite mit 10 mm schmal und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Nadelrollen. Die präzise Führung in den Käfigtaschen bewirkt einen achsparallelen Lauf der Nadeln. Das verringert die Reibung im Lager und unterstützt den Betrieb bei hohen Drehzahlen.
Da der Nadelkranz ohne eigene Dichtungen aufgebaut ist, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion, beispielsweise mittels Radial-Wellendichtringen. Der Schmierstoff erreicht die Wälzkörper und den Käfig direkt von außen. Abhängig von Drehzahl und Belastung eignet sich eine Fettfüllung oder eine Ölumlaufschmierung.
Vor dem Einbau müssen Welle und Gehäusebohrung gründlich gereinigt und auf Beschädigungen kontrolliert werden. Der Nadelkranz wird vorsichtig axial auf die Welle oder in das Gehäuse geschoben, ohne den Stahlkäfig punktuell zu belasten oder zu verkanten. Ein leichter Schmierfilm auf den Laufbahnen erleichtert den Montagevorgang.