NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,25 € | 4,75 € |
| 50 | 0,49 € | 4,51 € |
| 150 | 0,75 € | 4,25 € |
| 250 | 1,00 € | 4,00 € |
Der Nadelkranz K22X29X16 von NTN Nadellager bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum mit den Maßen 22x29x16 mm.
Der Nadelkranz K22X29X16 bildet eine einbaufertige Wälzkörpereinheit ohne eigenen Innen- oder Außenring. Die Nadelrollen laufen direkt auf der gehärteten Welle sowie in der Gehäusebohrung, wodurch die Lagerung eine minimale radiale Bauhöhe beansprucht. Das einreihige Bauteil eignet sich für platzkritische Konstruktionen im Maschinenbau und in Getriebeeinheiten, bei denen eine exakte Führung und hohe radiale Kräfte auf engem Raum gefordert sind.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit stark limitiertem radialem Einbauraum und rein radialer Belastung. Da Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen dienen, entfallen separate Lagerringe vollständig. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen kompakte Bauräume im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau sowie in Getriebekonstruktionen. Das Bauteil ermöglicht ein hohes Tragvermögen bei geringem Eigengewicht der gesamten Lagerstelle.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und trennt sie voneinander, was die Reibung im laufenden Betrieb begrenzt. Im Vergleich zu vollnadeligen Lagern erlaubt die geführte Anordnung höhere Drehzahlen, da sich benachbarte Nadeln nicht berühren. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei der Montage ist auf ausreichend gehärtete Gegenlaufflächen mit passender Oberflächengüte zu achten.
Der Nadelkranz besitzt eine Bohrung von 22 mm, einen Außendurchmesser von 29 mm und eine Breite von 16 mm. Diese Maße definieren den benötigten Raum zwischen Welle und Gehäuse. Da keine Lagerringe vorhanden sind, entspricht die radiale Bauhöhe exakt dem Durchmesser der verwendeten Nadelrollen.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, während herkömmliche Nadellager zusätzlich über Außen- oder Innenringe verfügen. Durch den Verzicht auf eigene Ringe baut der Kranz radial extrem flach. Welle und Gehäuse müssen dafür entsprechend gehärtet und geschliffen sein, um als direkte Laufbahnen zu dienen.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Nadelkranz reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne primär durch den Stahlblechkäfig und den gewählten Schmierstoff. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Bauteil seine Formstabilität und führt die zylindrischen Nadeln bei sachgemäßer Schmierung gleichmäßig in der Lagerstelle.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Nadelrollen in einem definierten Abstand zueinander und verhindert ein Verkanten in der lastfreien Zone. Durch die geführte Bewegung entsteht weniger Reibungswärme als bei vollnadeligen Anordnungen. Dies erlaubt den Betrieb bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Weil der Nadelkranz ohne eigene Laufringe auskommt, müssen sowohl die Welle als auch die Gehäusebohrung als gehärtete und feinstbearbeitete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Zudem benötigt der Käfig eine seitliche Führung durch Wellenschultern oder Anlaufscheiben, damit der Kranz während des Betriebs nicht axial wandert.