NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,35 € | 6,44 € |
| 50 | 0,68 € | 6,11 € |
| 150 | 1,02 € | 5,77 € |
| 250 | 1,36 € | 5,43 € |
Nadelkranz K50X55X20 von NKE Steyr: Kompaktes Wälzlager mit den Maßen 50x55x20 mm für radiale Lagerungen bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K50X55X20 fungiert als eigenständiges Wälzlager-Element für Konstruktionen mit extrem begrenztem radialem Bauraum. Da Innen- und Außenring entfallen, läuft der Nadelkranz direkt auf der gehärteten Welle und im Gehäuse. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 20 mm nimmt diese Ausführung von NKE Steyr hohe Radialkräfte auf. Das Bauteil dient vor allem als Loslager in kompakten Maschinenbaugruppen.
Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn eine hohe Tragfähigkeit auf engstem radialem Raum gefordert ist. Typische Konstruktionen nutzen Welle und Gehäusebohrung direkt als gehärtete Laufbahnen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Nadelrollen nimmt das Lager hohe radiale Kräfte auf. Da Nadelkränze bauartbedingt reine Loslager darstellen, eignen sie sich ausschließlich für Radiallasten und erfordern bei axialen Kräften eine separate Abstützung.
Bei der Konstruktion mit dem Nadelkranz K50X55X20 kommt es auf die Beschaffenheit der umgebenden Bauteile an. Weil das Lager ohne eigene Ringe montiert wird, bestimmen Gehäuse und Welle die Laufbahnqualität und das Betriebsspiel. Wichtig sind eine ausreichende Oberflächenhärte und Maßhaltigkeit der Welle mit 50 mm Durchmesser sowie der Gehäusebohrung mit 55 mm. Zudem ist eine kontinuierliche Schmiermittelzufuhr sowie eine seitliche Führung des Käfigs erforderlich.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 20 mm benötigt dieses Wälzlagerelement minimalen radialen Bauraum. Dies ermöglicht sehr kompakte Lagerungen, wenn die Laufbahnen unmittelbar in Welle und Gehäuse eingearbeitet sind.
Nadelkränze dieser Bauart übertragen ausschließlich radiale Kräfte. Bauartbedingt besitzen die Nadelrollen eine Linienberührung quer zur Belastungsrichtung, weshalb keine axialen Führungskräfte aufgenommen werden können. Treten in der Konstruktion Axiallasten auf, kombiniert man den Nadelkranz mit einem separaten Axiallager oder entsprechenden Anlaufscheiben.
Bei einer Direktlagerung entfallen Innen- und Außenring des Lagers. Die Nadelrollen laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die entsprechenden Gegenflächen müssen dafür als Wälzlagerlaufbahnen geschliffen und gehärtet sein, um Verschleiß vorzubeugen und die Tragfähigkeit des Nadelkranzes abzurufen.
Da Nadelkränze offen ausgeführt sind und keine integrierten Dichtungen besitzen, erfolgt die Schmierung über das umgebende System. Je nach Anforderung kommen Getriebeöl oder Wälzlagerfett zum Einsatz. Das Schmiermittel muss sauber zugeführt werden, um Reibung an Käfig und Rollen zu minimieren und Partikel fernzuhalten.
Der Käfig führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Rollen. Dadurch sinkt die Reibung in der lastfreien Zone. Nadelkränze eignen sich im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen für höhere Drehzahlen und erzeugen im Betrieb ein ruhigeres Laufverhalten bei gleichzeitig kompakter radialer Bauform.
Welle und Gehäusebohrung müssen auf die Nennmaße von 50 mm beziehungsweise 55 mm abgestimmt sein. Neben engen Durchmessertoleranzen ist eine präzise Rundheit sowie eine hohe Oberflächengüte der Laufbahnen gefordert. Zudem sind seitliche Anlaufflächen vorzusehen, damit der Nadelkranz axial exakt in seiner Position geführt wird.
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