NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,71 € |
| 25 | 1,54 € | 13,93 € |
| 50 | 2,31 € | 13,16 € |
Der Nadelkranz K70X76X30 von NKE Steyr bietet auf 70x76x30 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K70X76X30 von NKE Steyr fungiert als einbaufertige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Konstruktionen mit extrem begrenztem Einbauraum. Da Innen- und Außenring entfallen, entspricht die radiale Schnitthöhe lediglich dem Durchmesser der Nadelrollen. Der Einsatz erfolgt überall dort, wo Welle und Gehäusebohrung direkt als gehärtete und geschliffene Laufbahnen dienen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Lagerung beachtliche radiale Kräfte auf und erlaubt gleichzeitig hohe Drehzahlen bei ruhigem Lauf.
Konstrukteure wählen den Nadelkranz K70X76X30 bevorzugt für Lagerungsfälle, bei denen hohe radiale Tragkraft auf engstem Raum gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen mit reiner Radialbelastung und stark eingeschränktem radialem Bauraum. Das Bauteil dient rein als Loslager und führt Wellen radial mit hoher Steifigkeit. Da das Lager keine axialen Kräfte aufnehmen kann, kombinieren Anwender es bei Bedarf mit separaten Axiallagerungen oder axialen Führungsscheiben auf der Welle.
Weil dieser Nadelkranz ohne eigene Ringe montiert wird, stellen Welle und Gehäusebohrung die unmittelbaren Laufbahnen dar. Erforderlich sind eine fachgerechte Härtung und feingeschliffene Oberflächen der Gegenlaufbahnen, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Das Betriebsspiel entsteht erst durch das Zusammenspiel der gefertigten Wellen- und Gehäusetoleranzen mit dem Hüllkreis des Nadelkranzes. Zudem ist die axiale Führung der Nadeln über entsprechende Anlaufflächen oder Borde im Gehäuse vorzusehen.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 76 mm sowie eine Baubreite von 30 mm. Aus der Differenz von Innen- und Außendurchmesser ergibt sich eine radiale Bauhöhe von 3 mm. Diese schlanken Abmessungen erlauben besonders kompakte Lageranordnungen bei zugleich hoher radialer Belastbarkeit.
Nadelkränze bestehen gezielt nur aus einem Käfig und den darin geführten Nadelrollen, um die radiale Bauhöhe auf ein Minimum zu reduzieren. Als Laufbahnen fungieren direkt die gehärtete Welle sowie die Gehäusebohrung. Diese Direktlagerung spart Bauraum, verringert das rotierende Gesamtgewicht der Baugruppe und unterstützt eine steife Konstruktion.
Nein, dieser Nadelkranz ist ausschließlich für radiale Kräfte ausgelegt und wirkt im Verbund als reines Loslager. Treten in der Lagerung axiale Belastungen oder Führungskräfte auf, müssen diese durch zusätzliche Maschinenelemente aufgefangen werden. Dazu eignen sich Axial-Nadellager, Anlaufscheiben oder passende Wellenschultern mit entsprechender Schmierfilmversorgung.
Da Innen- und Außenring fehlen, ergibt sich das tatsächliche Lagerspiel erst nach dem Einbau zwischen Welle und Gehäuse. Maßgebend sind die Toleranzfelder, mit denen die Wellenlaufbahn und die Gehäusebohrung gefertigt werden. Über die präzise spanende Bearbeitung beider Bauteile legen Konstrukteure das gewünschte Betriebsspiel für den Betriebszustand fest.
Die Oberflächen von Welle und Gehäusebohrung müssen als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Das erfordert eine ausreichende Härtung sowie eine geringe Oberflächenrauheit, meist erreicht durch Präzisionsschleifen oder Honen. Ungehärtete oder unzureichend bearbeitete Laufflächen führen unter Belastung zu schnellem Verschleiß und verkürzen die Lebensdauer des Wälzkörpersatzes.
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