NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,62 € | 11,87 € |
| 25 | 1,25 € | 11,24 € |
| 50 | 1,87 € | 10,62 € |
Der Nadelkranz K70X76X20 von NKE Steyr bietet eine kompakte Wälzkörperführung für radiale Lasten bei 70 mm Bohrung und 76 mm Außendurchmesser.
Der Nadelkranz K70X76X20 dient als einbaufertige Baueinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Die Bauform verzichtet auf eigene Innen- oder Außenringe, wodurch die radiale Bauhöhe der Dicke der Nadelrollen entspricht. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 76 mm und einer Breite von 20 mm ermöglicht dieses Wälzlager von NKE Steyr tragfähige Lagerungen auf geringem radialem Raum. Die Nadeln übertragen rein radiale Kräfte und führen die Drehbewegung.
Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum nutzen diese Bauform zur Aufnahme hoher Radialkräfte. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellen- und Getriebelagerungen, bei denen gehärtete Laufbahnen direkt in die Anschlusskonstruktion integriert sind. Da die Baueinheit keine axialen Führungskräfte aufnehmen kann, fungiert sie als reines Loslager. Zur Aufnahme von Axialkräften wird die Lagerung bei Bedarf mit separaten Axiallagerungen kombiniert.
Da der Nadelkranz K70X76X20 ohne eigene Laufringe auskommt, laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die entsprechenden Gegenflächen müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um als Wälzlagerlaufbahn zu dienen. Die tatsächliche Lagerluft ergibt sich erst nach der Montage aus den Abmaßen der Welle sowie der Gehäusebohrung. Seitliche Borde an den Bauteilen oder separate Anlaufscheiben sind erforderlich, um die Einheit axial zu führen.
Eine geringe radiale Bauhöhe kennzeichnet diese Ausführung, da sie aus Käfig und Nadelrollen ohne Ringe besteht. Bei Abmessungen von 70 mm Bohrung, 76 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite nimmt das Bauteil ausschließlich radiale Kräfte auf engstem Raum auf.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 76 mm und eine Gesamtbreite von 20 mm auf. Diese Geometrie bestimmt direkt den Durchmesser der erforderlichen Wellen- und Gehäuselaufbahnen.
Axiale Lasten kann dieser Nadelkranz bauartbedingt nicht übertragen. Er fungiert innerhalb einer Lagerung als reines Loslager und muss bei auftretenden Axialkräften durch zusätzliche Axiallager oder passende Anlaufscheiben ergänzt werden.
Die Betriebslagerluft entsteht erst durch das Zusammenspiel mit den umgebenden Maschinenteilen. Die Passungsmaße der Welle und des Gehäuses bestimmen gemeinsam mit dem Hüllkreis der Rollen das finale Betriebsspiel des Systems.
Die Schmierung richtet sich nach den Betriebsbedingungen der jeweiligen Konstruktion. Nadelkränze lassen sich sowohl mit Schmieröl als auch mit Schmierfett betreiben. Der Schmierstoff wird üblicherweise über das umgebende Gehäuse oder über Schmierbohrungen in der Welle direkt an die Laufbahn geführt.
Welle und Gehäusebohrung dienen als direkte Laufbahnen für die Nadeln. Beide Oberflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Beschädigungen sein, damit die Wälzkörper verschleißarm abrollen.
NKE AUSTRIA GmbH
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