NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,75 € | 14,22 € |
| 25 | 1,49 € | 13,48 € |
| 50 | 2,25 € | 12,72 € |
Der Nadelkranz K60X68X20 von NKE Steyr bietet mit seinen Abmessungen von 60x68x20 mm eine kompakte Lösung für hochbelastbare radiale Lagerungen.
Der Nadelkranz K60X68X20 ist ein montagefertiges Bauteil für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das Lager führt die Nadelrollen achsparallel in den Käfigtaschen, wodurch es beachtliche Radialkräfte auf engem Raum aufnimmt. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 20 mm nutzt dieses Wälzlager gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen direkt als Laufbahnen. NKE Steyr fertigt die Komponente für anspruchsvolle Präzisionsanwendungen.
Konstrukteure wählen den Nadelkranz K60X68X20 vor allem für Lagerungen, bei denen das Gehäuse keinen Platz für voluminöse Wälzlagerringe bietet. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen, deren Anschlusskonstruktion bereits die nötige Härte und Oberflächengüte mitbringt. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Baugruppe hohe Radialkräfte auf. Reine Nadelkränze nehmen keine Axialkräfte auf, weshalb axiale Führungen über separate Anlaufscheiben erfolgen müssen.
Beim Einsatz des Nadelkranzes K60X68X20 übernehmen Welle und Gehäusewand die direkte Funktion der Laufbahnen. Bearbeiten Sie diese Gegenflächen daher gehärtet und feingeschliffen, um den mechanischen Verschleiß zu minimieren. Weil Nadelkränze konstruktionsbedingt ohne Dichtringe ausgeführt sind, erfolgt der Schutz vor Fremdpartikeln über angrenzende Gehäusedeckel oder Wellendichtringe. Die Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl binden Sie am besten direkt über Bohrungen in der umgebenden Konstruktion an.
Der Nadelkranz verfügt über eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe beansprucht die Einheit lediglich den Bauraum zwischen Welle und Gehäuse. Dies ermöglicht besonders platzsparende Konstruktionen im Maschinenbau.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen ausschließlich Radialkräfte auf. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen bewältigt der Nadelkranz erhebliche Belastungen bei sehr geringer Querschnittshöhe. Treten in der Konstruktion zusätzliche Axialkräfte auf, müssen Sie diese durch separate Axiallager oder stirnseitige Anlaufscheiben aufnehmen.
Ja, die Nadelrollen laufen ohne Zwischenringe direkt auf der Welle sowie in der Bohrung des Gehäuses. Sowohl die Welle als auch die Gehäusebohrung müssen deshalb als gehärtete und präzise geschliffene Laufbahnen gefertigt sein. Nur so erreicht die Lagerstelle ihre vorgesehene Lebensdauer.
Der Nadelkranz verfügt über keine integrierten Dichtelemente. Um die Kontaktzone vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit zu schützen, müssen Sie externe Bauteile wie Radial-Wellendichtringe oder O-Ringe in das Gehäuse einplanen. Diese Anordnung hält Schmutzpartikel fern und begrenzt das Austreten von Schmiermittel.
Die Schmierung erfolgt je nach Betriebstemperatur und Drehzahl mit Schmierfett oder Schmieröl. Da der Nadelkranz offen gestaltet ist, erreicht der Schmierstoff die Wälzkörper unmittelbar. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung oder die Anbindung an einen zentralen Schmierkreislauf trägt maßgeblich zu einem verschleißarmen Lauf bei.
Der Käfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Drehachse und trennt die Wälzkörper voneinander. Auf diese Weise dient das Bauteil dazu, den direkten Kontakt benachbarter Rollen zu vermeiden, Reibungseffekte bei schnellen Drehbewegungen zu mindern und die Nadeln auch bei der Montage sicher in Position zu halten.
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