NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,37 € | 6,94 € |
| 50 | 0,73 € | 6,58 € |
| 100 | 1,10 € | 6,21 € |
Der Nadelkranz K50X55X17 von NKE Steyr ermöglicht mit 50 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite tragfähige Lagerungen auf engstem Raum.
Der Nadelkranz K50X55X17 bildet eine einbaufertige Wälzkörpereinheit zur direkten Führung zwischen Welle und Gehäusebohrung. Da dieses Lager ohne eigene Innen- oder Außenringe auskommt, entspricht die radiale Bauhöhe exakt dem Durchmesser der Nadelrollen. Konstruktionen profitieren dadurch von einer kompakten Bauweise bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit. Die Nadeln werden im Käfig achsparallel geführt, was Reibung verringert und den Einsatz bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei geringem radialem Einbauraum und gleichzeitig wirkenden Radialkräften. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper nimmt die Einheit hohe Radiallasten auf. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau in Lagerstellen mit rein radialer Kraftübertragung. Da die Wälzkörper axiale Relativbewegungen zulassen, fungiert der Kranz als reines Loslager. Bei auftretenden Axialkräften wird die Lagerung durch separate Axiallager ergänzt.
Da der Nadelkranz K50X55X17 keine Laufringe mitbringt, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn für die Rollen. Damit das Wälzlager seine Lebensdauer erreicht, müssen die Kontaktflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sein. Seitlich begrenzen Anlaufflächen, Sprengringe oder Wellenschultern die axiale Verschiebung des Käfigs. Die tatsächliche Lagerluft ergibt sich erst nach dem Zusammenbau aus den gewählten Fertigungstoleranzen von Welle und Gehäuseaufnahme.
Diese Wälzkörpereinheit besteht aus einem geführten Nadelsatz ohne eigene Laufringe. Mit den Hauptmaßen 50 mm Innendurchmesser, 55 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite ermöglicht das Bauteil tragfähige Radialführungen bei minimalem Einbauraum.
Die Bohrung misst 50 mm und nimmt entsprechende Wellen direkt auf. Der Außendurchmesser beträgt 55 mm bei einer Baubreite von 17 mm. Die Differenz zwischen Innen- und Außendurchmesser bestimmt die Wandstärke von 2,5 mm pro Seite.
Ein Nadelkranz ist ausschließlich für radiale Lasten ausgelegt und dient konstruktiv als reines Loslager. Treten in der Lagerstelle Axialkräfte auf, müssen Sie diese über separate Axiallager oder Anlaufscheiben ableiten.
Weil der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring läuft, wälzen die Nadeln direkt auf den Maschinenteilen ab. Ungehärtete Flächen würden durch die Linienlast der Nadelrollen rasch plastisch verformen und vorzeitig verschleißen.
Das Lagerspiel ist nicht im Bauteil selbst fest vorgegeben. Es entsteht erst beim Zusammenbau und hängt maßgeblich von den Durchmessertoleranzen der verwendeten Welle und der Gehäusebohrung ab.
Je nach Drehzahl und thermischer Belastung lässt sich das Lager mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Wichtig ist eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung der Kontaktzonen sowie eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzeintritt.
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