NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,12 € | 2,23 € |
| 100 | 0,23 € | 2,12 € |
| 250 | 0,35 € | 2,00 € |
| 500 | 0,48 € | 1,87 € |
Der Nadelkranz K14X18X17 von NKE Steyr ermöglicht tragfähige Radiallagerungen auf engstem Raum mit 14 mm Bohrung, 18 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite.
Der Nadelkranz K14X18X17 ist ein kompaktes Wälzlager für Konstruktionen, bei denen eine minimale radiale Bauhöhe gefordert ist. Da dieses Bauteil aus Nadelrollen und einem Käfig besteht, benötigt es weder einen separaten Innenring noch einen Außenring. Die Nadelrollen wälzen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Durch den Linienkontakt der Rollen nimmt dieses Modell von NKE Steyr hohe radiale Kräfte auf.
Der Nadelkranz K14X18X17 kommt vor allem bei radial beanspruchten Lagerstellen mit begrenztem radialem Bauraum zum Einsatz. Das Bauteil dient rein als Loslager und nimmt keine Axialkräfte auf. Weil der Käfig die Nadelrollen achsparallel führt, reduziert sich die Reibung zwischen den Wälzkörpern. Das begünstigt einen ruhigen Lauf bei mittleren bis hohen Drehzahlen, sofern ausreichend Schmierstoff an den Kontaktzonen vorhanden ist.
Bei der ringlosen Konstruktion fungieren Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahn. Dafür müssen die Kontaktflächen der Wellen und Gehäuse gehärtet sowie feingeschliffen ausgeführt sein. Weichere Oberflächen führen unter Belastung zu vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen. Zudem bestimmt die Maßhaltigkeit von Zapfen und Aufnahmebohrung das resultierende Betriebsspiel der Lagerstelle. Zur axialen Fixierung des Käfigs dienen meist Anlaufscheiben oder Wellenschultern.
Dieser Nadelkranz besteht aus einem geführten Satz Nadelrollen ohne Innen- oder Außenring. Mit einer Bohrung von 14 mm, einem Außendurchmesser von 18 mm sowie einer Breite von 17 mm beansprucht die Einheit lediglich zwei Millimeter Wandstärke. Diese Konstruktion spart radialen Bauraum ein und erlaubt dennoch eine hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Bauteil ist ausschließlich für radiale Lasten ausgelegt. Axialkräfte kann diese Bauform konstruktionsbedingt nicht übertragen. Treten in der Lagerung axiale Schubkräfte auf, muss der Nadelkranz mit einem separaten Axiallager kombiniert werden oder die axiale Führung über gehärtete Anlaufscheiben erfolgen.
Da der Nadelkranz über keine eigenen Ringe verfügt, entsteht das Betriebsspiel erst nach dem Zusammenbau. Die Durchmesser von Welle und Gehäusebohrung bestimmen das Spiel der Wälzkörper maßgeblich. Fertigungstoleranzen der umgebenden Bauteile müssen daher sorgfältig auf die Nadeldurchmesser abgestimmt sein, um Klemmen oder übermäßiges Spiel zu vermeiden.
Nadelkränze dieser Bauart lassen sich mit Schmieröl oder Wälzlagerfett betreiben. Bei einer Ölumlaufschmierung reicht meist das zirkulierende Schmiermedium zur Versorgung der Rollen aus. Bei Fettschmierung empfiehlt es sich, den Schmierstoff vor der Inbetriebnahme gleichmäßig zwischen den Nadeln zu verteilen und die Lagerstelle gegen das Eindringen von Verunreinigungen abzudichten.
Welle und Gehäuse übernehmen die Funktion der Laufbahnen. Beide Kontaktflächen müssen eine gehärtete Oberfläche aufweisen und feinstbearbeitet sein. Weiche Oberflächen laufen unter Last rasch ein. Zudem sind seitliche Anlaufflächen vorzusehen, um den Käfig in axialer Richtung im vorgesehenen Bereich zu führen.
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