NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,43 € | 65,08 € |
| 30 | 6,86 € | 61,65 € |
Der Nadelkranz K125X133X35 von NKE Steyr ermöglicht mit den Maßen 125x133x35 mm hoch belastbare Radialverbindungen auf kleinstem Bauraum.
Mit dem Nadelkranz K125X133X35 erwerben Sie ein einbaufertiges Wälzkörper-Käfig-Paket für Lagerstellen mit geringstem radialem Bauraum. Das Bauteil führt zylindrische Nadelrollen achsparallel in den Käfigtaschen und bildet gemeinsam mit der Welle und der Gehäusebohrung eine vollwertige Lagerstelle. Durch den Verzicht auf separate Innen- und Außenringe bleibt der Außendurchmesser von 133 mm bei einer Bohrung von 125 mm besonders kompakt.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vor allem dort, wo bei großen Wellendurchmessern hohe Radialkräfte wirken, der Bauraum um die Welle jedoch begrenzt bleibt. Durch die Linienberührung der Nadelrollen verteilt das Lager Lasten gleichmäßig über eine breite Kontaktzone. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Baugruppen, in denen die Welle direkt als innere Wälzkörperlaufbahn dient.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, übernehmen Welle und Gehäusebohrung deren Funktion. Sie sollten bei der Konstruktion darauf achten, dass die Mantelfläche der Welle und die Innenfläche des Gehäuses als geschliffene und gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind. Nur bei entsprechender Härte und Formgenauigkeit der Kontaktflächen erreicht der Nadelkranz K125X133X35 seine volle Tragfähigkeit und das berechnete radiale Betriebsspiel.
Dieses Bauteil besteht aus einem formstabilen Käfig und achsparallel geführten Nadelrollen. Es benötigt weder Innen- noch Außenring, wodurch die radiale Bauhöhe ausschließlich der Dicke der Rollen entspricht. Die Ausführung stammt von NKE Steyr und dient als kompakte Direktlagerung für Wellen mit 125 mm Durchmesser.
Die Bohrung zur Aufnahme auf der Welle beträgt 125 mm, während der Außendurchmesser im Gehäuse bei 133 mm liegt. Die Breite des Wälzkörperkranzes misst 35 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Raum zwischen den unmittelbar als Laufbahnen ausgeführten Maschinenteilen.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen rein radiale Kräfte auf. Für Axialkräfte bietet das Bauteil konstruktionsbedingt keinen Halt. Treten in Ihrer Anwendung zusätzliche Schubkräfte oder axiale Führungsanforderungen auf, müssen Sie den Nadelkranz mit separaten Anlaufscheiben oder zusätzlichen Axiallagerungen kombinieren.
Ein klassisches Nadellager verfügt in der Regel über einen Außenring sowie teilweise über einen Innenring. Der Nadelkranz besteht dagegen nur aus den Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Dadurch sparen Sie Bauraum und Gewicht, müssen die Gegenflächen von Welle und Bohrung jedoch wälzlagertauglich härten und bearbeiten.
Das resultierende Lagerspiel entsteht erst nach dem Fügen mit den umgebenden Teilen. Da keine Lagerringe vorhanden sind, legen Sie das Betriebsspiel primär über die Fertigungstoleranzen des Wellendurchmessers und der Gehäusebohrung fest. Eine präzise Abstimmung dieser Passungen verhindert unerwünschtes Klemmen oder übermäßiges Spiel im Betrieb.
Nadelkränze erfordern an den Stirnseiten axiale Anlaufflächen an Welle oder Gehäuse, damit der Käfig während der Rotation in Position bleibt. Diese Führungsflächen sollten feinbearbeitet und geschmiert sein, um Reibung und Verschleiß an den Stirnkanten des Bauteils gering zu halten.
NKE AUSTRIA GmbH
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