NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,08 € | 1,52 € |
| 100 | 0,16 € | 1,44 € |
| 250 | 0,24 € | 1,36 € |
| 500 | 0,32 € | 1,28 € |
Der Nadelkranz K10X13X10 -TVP von NKE Steyr ermöglicht mit 10x13x10 mm kompakte Direktlagerungen für hohe radiale Kräfte auf gehärteten Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Nadelkranz K10X13X10 -TVP ist eine einbaufertige Wälzkörpereinheit von NKE Steyr, die aus einem Führungskäfig und Nadelrollen besteht. Weil Innen- und Außenring konstruktionsbedingt entfallen, beansprucht diese Bauart lediglich die radiale Bauhöhe der Nadelrollen. Diese Ausführung findet überall dort Verwendung, wo bei kleinstem Bauraum ausschließlich Radialkräfte aufgenommen werden sollen. Als Gegenlaufbahnen dienen direkt die entsprechend bearbeiteten Wellen- und Gehäuseflächen.
Dieser Nadelkranz kommt vor allem bei radial belasteten Lagerstellen mit eng begrenztem Einbauraum zum Einsatz. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt das Bauteil hohe Radiallasten bei geringem radialen Platzbedarf auf. Axialkräfte kann diese Konstruktion bauartbedingt nicht übertragen. Bei zusätzlich auftretenden Axialkräften wird die Einheit üblicherweise mit separaten Anlaufscheiben oder Axiallagerungen kombiniert.
Beim Einbau des Nadelkranzes bestimmen die Beschaffenheit von Welle und Gehäusebohrung die Lagereigenschaften und das Betriebsspiel. Da das Lager keine eigenen Ringe besitzt, müssen die Gegenlaufflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Seitlich führen Anlaufflächen oder Bunde den Käfig auf der Welle. Zudem erfordert die offene Ausführung ein geeignetes Schmiermedium sowie eine Umgebungskonstruktion, die die Lagerstelle vor Verschmutzung schützt.
Der Nadelkranz weist eine Bohrung beziehungsweise einen Hüllkreisdurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 13 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung für den direkten Einbau der Wälzkörpereinheit.
Der Verzicht auf Innen- und Außenring minimiert die radiale Bauhöhe des Lagers auf die Dicke der Wälzkörper. Welle und Gehäusebohrung fungieren dabei direkt als Wälzlagerlaufbahnen. Dadurch sparen Konstrukteure Gewicht sowie wertvollen Einbauraum im Aggregat ein, ohne Abstriche bei der radialen Tragfähigkeit zu machen.
Die Bauform ist ausschließlich für die Aufnahme von Radialkräften konstruiert. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen verteilt sich der Druck gleichmäßig über die Laufbahnen. Axiale Kräfte kann die Einheit nicht führen; hierfür müssen Konstruktionen mit separaten Anlaufscheiben oder kombinierten Axiallagern ergänzt werden.
Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, üblicherweise durch Schmieröl im Getriebegehäuse oder durch geeignetes Wälzlagerfett. Da der Nadelkranz offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermedium ungehindert an die Kontaktstellen zwischen Nadelrollen, Käfigstegen und Gegenlaufbahnen, was Reibung und Erwärmung im Betrieb reduziert.
Die Welle dient bei diesem Wälzlager direkt als innere Lauffläche. Sie muss gehärtet, geschliffen und frei von Beschädigungen ausgeführt sein, um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Auch die axiale Führung des Käfigs erfordert ebene, gratfreie Anlageflächen an Wellenschultern oder Sprengringen.
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