NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 1,97 € |
| 100 | 0,21 € | 1,87 € |
| 250 | 0,32 € | 1,76 € |
| 500 | 0,42 € | 1,66 € |
Der einreihige Nadelkranz K7X10X8 T2 von NTN bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 7x10x8 mm für minimale Einbauräume.
Der einreihige Nadelkranz K7X10X8 T2 von NTN dient als platzsparende Lagerung für rein radiale Belastungen. Bei dieser Bauform rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und im Gehäuse ab, sodass Innen- und Außenring entfallen. Dadurch erzielen Konstrukteure und Instandhalter eine besonders geringe radiale Bauhöhe bei geringem Bauteilgewicht. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper achsparallel. Dies mindert den Kontakt zwischen den Nadeln und unterstützt einen ruhigen Lauf bei unterschiedlichsten Drehzahlen in der industriellen Antriebstechnik.
Kompakte Baugruppen mit eng begrenztem radialem Bauraum bilden das primäre Einsatzgebiet für diesen einreihigen Nadelkranz. Da das Bauteil ohne eigene Ringe montiert wird, dienen gehärtete Oberflächen an Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen. Die Konstruktion ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und nimmt kontinuierliche Drehbewegungen sowie schwingende Belastungen auf. Die offene Ausführung erleichtert die Zufuhr von Schmiermitteln direkt an die Kontaktzonen der Wälzkörper.
Der Werkstoff Polyamid verleiht dem Käfig ein niedriges Eigengewicht sowie gute Dämpfungseigenschaften. Gegenüber massiven Metallkäfigen reduziert der Kunststoff die Massenträgheit und begünstigt ein leises Laufgeräusch. Bei der Auswahl der Schmierstoffe ist auf die chemische Verträglichkeit mit dem Polyamidkäfig zu achten. Zudem setzen die offenen Nadeln eine saubere Montageumgebung voraus, während präzise vorbereitete Gegenlaufflächen zu einem gleichmäßigen Laufverhalten beitragen.
Mit einem Innendurchmesser von 7 mm, einem Außendurchmesser von 10 mm und einer Breite von 8 mm definiert dieser Nadelkranz einen kompakten Hüllkreis. Bei der Konstruktion müssen Welle und Gehäusebohrung exakt auf diese Kenngrößen abgestimmt werden, um das geforderte Radialspiel im eingebauten Zustand einzuhalten.
Nadelkränze nutzen gehärtete Gegenlaufflächen auf der Welle und im Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahn. Dadurch entfallen massive Innen- und Außenringe vollständig. Die radiale Bauhöhe beschränkt sich rein auf den Nadeldurchmesser, was geringe Abmessungen des Gehäuses sowie ein reduziertes Gesamtgewicht der Baugruppe ermöglicht.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die thermische Obergrenze wird maßgeblich durch den Polyamidkäfig bestimmt, der innerhalb dieses Fensters seine Formstabilität behält. Voraussetzung für den sicheren Betrieb ist ein Schmierstoff, dessen Viskosität und Zusammensetzung für diese Einsatztemperaturen ausgelegt sind.
Als Führungselement führt der Polyamidkäfig die Nadelrollen achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Rollkörper. Der elastische Kunststoff reduziert die Massenträgheit und dämpft Betriebsgeräusche. Zudem unterstützt die gleichmäßige Teilung der Wälzkörper eine homogene Lastverteilung über die gesamte einreihige Nadelreihe.
Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das umgebende Aggregat wahlweise mit Öl oder Fett. Da der Kranz offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Nadeln und Laufbahnen. Externe Dichtelemente im Gehäuse schützen die Lagerstelle vor Schmierstoffverlust sowie vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit.
Im Unterschied zu gezogenen Nadelhülsen oder massiven Nadellagern besteht dieser Kranz ausschließlich aus den Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Das System setzt geschliffene und gehärtete Gegenlaufflächen voraus, erlaubt dafür aber eine minimale radiale Aufbauhöhe und eine hohe Gestaltungsfreiheit in der Konstruktion.