K38-50-32 Nadelkränze von INA
K38-50-32 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K38-50-32

Technische Daten
 
Innendurchmesser
38 mm
Außendurchmesser
50 mm
Breite
32 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,116 kg
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Nadelkränze INA K38-50-32
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Nadelkränze INA K38-50-32

Der Nadelkranz K38-50-32 von INA bietet eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung mit den Maßen 38x50x32 mm für gehärtete Wellen und Gehäuse.

Der Nadelkranz K38-50-32 von INA ist ein einreihiger Wälzkörpersatz für platzsparende Radiallagerungen. Das Bauteil führt Zylindernadeln präzise in einem Stahlblechkäfig und nutzt Welle sowie Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn. Dadurch ermöglicht das Lager minimale radiale Bauhöhen bei einer Bohrung von 38 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm und einer Breite von 32 mm. Instandhalter und Konstrukteure schätzen diese Ausführung für hoch beanspruchte mechanische Baugruppen im Maschinen- und Getriebebau.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K38-50-32?

Konstrukteure nutzen den Nadelkranz K38-50-32 vor allem dort, wo bei engen radialen Platzverhältnissen erhebliche Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit hohen Radiallasten auf engstem Bauraum sowie bei Schwenk- und Rotationsbewegungen. Da Innen- und Außenring entfallen, bestimmt der Nadeldurchmesser die radiale Bauhöhe. Dies spart wertvollen Bauraum und reduziert rotierende Massen im Gesamtsystem. Für den zuverlässigen Betrieb müssen die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sein.

Welche Vorteile bietet der Stahlblechkäfig beim K38-50-32?

Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen achsparallel und verhindert die direkte Berührung der Wälzkörper untereinander. Dies mindert Reibung und Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen. Zudem deckt das Lager einen breiten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab, wodurch es sich für anspruchsvolle thermische Umgebungen eignet. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maßhaltigkeit der Welle und des Gehäuses, um das korrekte Betriebsspiel der Lagerstelle zu erreichen.

Welche Abmessungen besitzt der Nadelkranz K38-50-32?

Dieser Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 38 mm, einen Außendurchmesser von 50 mm sowie eine Breite von 32 mm auf. Die Maße entsprechen dem Nadel-Hüllkreisdurchmesser ohne Ringe. Bei der Konstruktion müssen Wellen- und Gehäusedurchmesser exakt auf diese Nennmaße abgestimmt werden, um das gewünschte radiale Betriebsspiel zu erzielen.

Woraus besteht der Käfig dieses Nadelkranzes?

Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig. Dieser hält die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand, führt sie achsparallel und verhindert schädliche Gleitreibung zwischen den Nadeln. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und unterstützen den Einsatz bei Drehzahlen, die über denen vollnadeliger Lager liegen.

In welchem Temperaturbereich kann der K38-50-32 eingesetzt werden?

Der zulässige Temperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den sicheren Betrieb in extremen Randbereichen sollte der eingesetzte Schmierstoff, ob Fett oder Öl, für die jeweiligen Betriebstemperaturen ausgelegt sein.

Warum benötigt ein Nadelkranz gehärtete Laufbahnen?

Ein Nadelkranz besitzt weder einen eigenen Innen- noch einen Außenring. Die Nadelrollen laufen unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung ab. Damit kein frühzeitiger Verschleiß auftritt, müssen beide Gegenflächen gehärtet, geschliffen und als vollwertige Wälzlagerlaufbahn ausgeführt sein. Nur so lässt sich die volle Tragfähigkeit des Nadelkranzes abrufen.

Was unterscheidet einen einreihigen Nadelkranz von mehrreihigen Varianten?

Der einreihige Nadelkranz führt eine einzelne Reihe von Nadelrollen in einem gemeinsamen Käfig. Diese Konstruktion baut axial schmaler als zweireihige Ausführungen und eignet sich für kompakte Baubreiten im Getriebebau. Mehrreihige Varianten kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn extrem breite Kontaktflächen für noch höhere radiale Belastungen erforderlich sind.

Wie wird der Nadelkranz K38-50-32 vor Verunreinigungen geschützt?

Da der Nadelkranz bauartbedingt über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss die Lagerstelle über das Gehäuse abgedichtet werden. Hierzu eignen sich beispielsweise Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in der umgebenden Konstruktion. Eine externe Abdichtung hält Schmutz sowie Feuchtigkeit fern und verhindert den unkontrollierten Austritt des Schmierstoffs.

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