K64-70-16 Nadelkränze von INA
K64-70-16 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K64-70-16

Technische Daten
 
Innendurchmesser
64 mm
Außendurchmesser
70 mm
Breite
16 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,053 kg
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Nadelkränze INA K64-70-16
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Nadelkränze INA K64-70-16

Der Nadelkranz K64-70-16 von INA ermöglicht tragfähige Wälzlagerungen auf engstem radialem Raum mit 64 mm Bohrung und 70 mm Außendurchmesser.

Der Nadelkranz K64-70-16 von INA stellt eine kompakte Lagereinheit dar, die sich aus einem formstabilen Stahlblechkäfig und geführten Nadelrollen zusammensetzt. Da dieses einreihige Bauteil ohne eigene Innen- und Außenringe auskommt, nutzen die Wälzkörper direkt die gehärtete Welle sowie das umgebende Gehäuse als Laufbahn. Diese Bauform reduziert den radialen Bauraum auf eine Schnitthöhe von 3 mm. Die Konstruktion eignet sich für Anwendungen, bei denen trotz hoher radialer Belastung geringe Abmessungen und ein niedriges Bauteilgewicht gefordert sind.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K64-70-16 im Maschinenbau?

Dieser einreihige Kranz kommt in kompakten Getriebe- und Lagerungsbaugruppen zum Einsatz. Die Bauform bewährt sich dort, wo rotierende oder schwenkende Bewegungen bei begrenztem Bauraum hohe Radialkräfte übertragen müssen. Da der Stahlblechkäfig die Nadelrollen achsparallel führt, reduziert er die Reibung zwischen den Rollen sowie in der lastfreien Zone. Dadurch lässt sich der Kranz sowohl bei kontinuierlichen Drehbewegungen als auch bei stoßartigen Belastungen stabil betreiben.

Welche Anforderungen stellt der K64-70-16 an Welle und Gehäuse?

Weil der Kranz über keine Ringe verfügt, fungieren Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet und feingeschliffen sein, damit die Lagerung ihre vorgesehene Tragfähigkeit erreicht. Der integrierte Stahlblechkäfig sorgt für Stabilität und erlaubt den Betrieb in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Bei der Montage wird die Einheit auf den Wellenzapfen mit 64 mm Nenndurchmesser gefügt. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt konstruktiv über das umgebende Gehäuse oder geeignete seitliche Anlaufflächen.

Welche Einbaumaße weist der Nadelkranz K64-70-16 auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 64 mm, einen Außendurchmesser von 70 mm und eine Baubreite von 16 mm. Aus der Differenz zwischen Bohrung und Außendurchmesser ergibt sich eine radiale Schnitthöhe von nur 3 mm. Diese Abmessungen erfordern eine passgenaue Gehäusebohrung sowie einen entsprechend dimensionierten Wellensitz zur Aufnahme der Nadelrollen.

Welche Funktion erfüllt der Stahlblechkäfig im Nadelkranz K64-70-16?

Der Käfig hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel zur Lagerachse. Das mindert die Reibung zwischen benachbarten Rollen beim Durchlaufen der lastfreien Zone. Zudem verbessert der formstabile Stahlblechkäfig die Führung bei höheren Drehzahlen und verleiht dem einreihigen Nadelkranz eine verlässliche mechanische Festigkeit während der Montage und des Betriebs.

In welchem Temperaturbereich arbeitet der K64-70-16?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum resultiert aus der Temperaturbeständigkeit des Stahlblechkäfigs und der metallischen Wälzkörper. Für den zuverlässigen Lauf im oberen oder unteren Grenzbereich muss auch das eingesetzte Schmiermittel, etwa Wälzlagerfett oder Getriebeöl, für diese Temperaturen freigegeben sein.

Wie unterscheidet sich ein Nadelkranz von einem Nadellager mit Außenring?

Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, ohne Innen- oder Außenhülse. Dadurch beansprucht er einen geringeren radialen Bauraum als ein komplettes Nadellager mit spanlos gezogener Hülse oder massivem Ring. Voraussetzung für den Einsatz ist jedoch, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufflächen ausgeführt sind.

Wie wird der Nadelkranz K64-70-16 geschmiert?

Da der Nadelkranz eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen besitzt, erfolgt die Schmierung extern über das umgebende System. Je nach Konstruktion eignen sich Umlauföl, Tauchschmierung im Getriebe oder eine manuelle Fettfüllung. Schmierbohrungen im Gehäuse oder in der Welle leiten das Schmiermittel direkt an den Stahlblechkäfig und die rotierenden Nadeln weiter.

Warum ist die Oberflächengüte der Welle beim K64-70-16 entscheidend?

Die Welle dient bei dieser Lagerart direkt als innere Wälzkörperlaufbahn. Eine gehärtete und feinbearbeitete Oberfläche wirkt vorzeitigem Verschleiß und Ermüdungserscheinungen unter Belastung entgegen. Unzureichend vorbereitete oder zu weiche Wellen halten dem Druck der Nadelrollen nicht stand, was die Lebensdauer der Lagerstelle verkürzt.

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