INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,66 € |
| 50 | 10% | 3,46 € |
| 150 | 15% | 3,27 € |
| 250 | 20% | 3,08 € |
Da Innen- und Außenring entfallen, laufen die zylindrischen Nadeln direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Diese Bauform beansprucht radial lediglich die Nadelhöhe zwischen der 9-mm-Welle und dem 12-mm-Gehäusedurchmesser. Die Einheit nimmt hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf und rollt durch den integrierten Polyamidkäfig leise ab.
Konstrukteure wählen diesen einreihigen Nadelkranz vor allem dann, wenn der vorhandene Einbauraum für Wälzlager mit massiven Ringen nicht ausreicht. Typische Einsatzgebiete finden sich in kompakten Baugruppen, bei denen gehärtete und geschliffene Wellen als direkte Laufbahn dienen. Durch die exakte Führung der Nadeln eignet sich die Einheit für mittlere bis hohe Drehzahlen bei gleichzeitig ausgeprägter radialer Tragfähigkeit.
Das Nachsetzzeichen -TV kennzeichnet einen leichten Käfig aus Polyamid, der die Nadelrollen parallel zur Drehachse führt. Der Werkstoff sorgt für günstige Laufeigenschaften, dämpft Betriebsgeräusche und reduziert die Reibung im unbelasteten Bereich. Zu berücksichtigen ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Zudem setzt der Betrieb voraus, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie feinstbearbeitet sind, da sie als unmittelbare Laufbahnen für die Nadeln fungieren.
Dieser Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 9 mm, der dem Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 12 mm. Mit einer Gesamtbreite von 10 mm beansprucht die einreihige Einheit minimalen axialen und radialen Bauraum in der Konstruktion.
Die Kennzeichnung -TV steht bei INA für einen Käfig aus Polyamid. Dieser Kunststoffkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, elastische Eigenschaften und einen geräuscharmen Lauf aus. Er trennt die Nadelrollen voneinander und führt sie achsparallel, was die Reibung gegenüber vollnadeligen Ausführungen verringert.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Diese Grenzwerte werden maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt, dessen Materialeigenschaften innerhalb dieses Fensters stabil bleiben.
Da der Nadelkranz weder über einen eigenen Innen- noch Außenring verfügt, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf den umgebenden Bauteilen. Die Welle und die Aufnahmebohrung im Gehäuse müssen daher als gehärtete und feinstbearbeitete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen und die Tragfähigkeit voll zu nutzen.
Ein einreihiger Nadelkranz führt die zylindrischen Rollen mit einem formstabilen Käfig in festen Abständen. Vollnadelige Lager besitzen keinen Käfig und fassen mehr Wälzkörper, erzeugen durch den Kontakt der Rollen untereinander jedoch mehr Gleitreibung. Nadelkränze mit Käfig eignen sich daher besser für höhere Drehzahlen und laufen ruhiger.
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