INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,48 € | 9,16 € |
| 50 | 0,97 € | 8,67 € |
| 100 | 1,44 € | 8,20 € |
Der einreihige Nadelkranz K25-31-17 von INA bietet eine kompakte Wälzlagerung für Wellen mit 25 mm Durchmesser auf 17 mm Baubreite.
Der Nadelkranz K25-31-17 von INA bildet eine montagefertige Funktionseinheit aus zylindrischen Nadelrollen und einem formstabilen Stahlblechkäfig. Da die Wälzkörper direkt auf der Welle und im Gehäuse abrollen, beansprucht dieses Wälzlager eine minimale radiale Bauhöhe bei einem Außendurchmesser von 31 mm. Konstruktionen nutzen diese Bauform vor allem dort, wo gehärtete Laufbahnen vorliegen und axial wie radial geringer Einbauraum zur Verfügung steht.
Der Nadelkranz K25-31-17 nimmt bei radial eng begrenzten Platzverhältnissen hohe radiale Kräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie in kompakten Schwenk- und Führungssystemen. Weil der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring arbeitet, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Nadelrollen. Dies ermöglicht eine schlanke und gewichtssparende Konstruktion der Baugruppe.
Der geführte Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen achsparallel und trennt sie voneinander, was die Reibung verringert und höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Lagern zulässt. Zudem erlaubt das Bauteil einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad. Voraussetzung für die Funktion ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet und feinstbearbeitet sind, da sie als direkte Laufbahnen dienen und maßgeblich das Betriebsspiel mitbestimmen.
Der Nadelkranz K25-31-17 weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 31 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Diese Maße entsprechen den Nennmaßen der Hüllkreise. Durch den Verzicht auf separate Ringe beansprucht das Lager in radialer Richtung lediglich die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß.
Als einreihiger Nadelkranz führt und stützt das Bauteil rotierende Wellen bei radialer Beanspruchung. Die zylindrischen Nadelrollen verteilen die Radialkräfte über eine Linienberührung. Dadurch eignet sich die Konstruktion für tragfähige Lagerungen auf kleinstem Raum, erfordert jedoch gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahnen direkt auf der Welle sowie im Gehäuse.
Dieser Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Grenze wird bei dieser Ausführung vor allem durch den formstabilen Stahlblechkäfig und das gewählte Schmiermittel bestimmt. Für Anwendungen nahe dem oberen Temperaturbereich empfiehlt sich die Abstimmung mit einem thermisch beständigen Schmierfett oder Schmieröl.
Der Verzicht auf separate Innen- und Außenringe reduziert den Bauraumbedarf und das Gesamtgewicht auf ein Minimum. Die Welle selbst dient als innere Laufbahn, während die Gehäusebohrung die äußere Laufbahn bildet. Diese Bauweise verlangt, dass beide Gegenflächen gehärtet und geschliffen ausgeführt sind, um Verschleiß zu vermeiden.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadelrollen. Dies reduziert die Gleitreibung in der lastfreien Zone und ermöglicht höhere Betriebsdrehzahlen. Gleichzeitig sorgt der Käfig für den Zusammenhalt der Nadeln, was die Handhabung bei Montage und Wartung erleichtert.
Da der Nadelkranz keine festen Seitenborde besitzt, muss die axiale Führung über angrenzende Bauteile erfolgen. Üblicherweise begrenzen Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder gehärtete Anlaufscheiben das seitliche Spiel des Käfigs. Diese Führungsflächen sollten glatt ausgeführt und ausreichend geschmiert sein, um Reibung an den Käfigstirnseiten zu reduzieren.
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