K19-23-17 Nadelkränze von INA
K19-23-17 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K19-23-17

Technische Daten
 
Innendurchmesser
19 mm
Außendurchmesser
23 mm
Breite
17 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,011 kg
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Nadelkränze INA K19-23-17
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Nadelkränze INA K19-23-17

Der Nadelkranz K19-23-17 von INA bietet eine kompakte, einreihige Lagerung für Wellen mit 19 mm Durchmesser auf engem radialem Raum.

Der Nadelkranz K19-23-17 ermöglicht tragfähige Wälzlagerungen bei minimaler radialer Bauhöhe. Da die Wälzkörper direkt auf der gehärteten Welle und im Gehäuse abrollen, ersetzt die Einheit voluminöse Innen- und Außenringe. Konstruktionen mit streng limitiertem Platzangebot erhalten damit eine bauraumsparende Lagerung. Ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig führt diese einreihige Ausführung die Nadelrollen achsparallel und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K19-23-17 im Maschinenbau?

Konstrukteure nutzen diesen einreihigen Nadelkranz vor allem dort, wo bei hoher radialer Belastung nur minimaler Einbauraum zur Verfügung steht. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Antrieben mit stark eingeschränktem radialem Bauraum. Durch den Verzicht auf eigene Laufringe erfordert die Lagerung Laufbahnen, die direkt auf Welle und Gehäusebohrung ausgeführt sind. Dank der Führung durch den Stahlblechkäfig eignet sich die Komponente auch bei höheren Drehzahlen und anspruchsvollen Schmierbedingungen.

Welche baulichen Voraussetzungen erfordert die Variante mit Stahlblechkäfig?

Für den Betrieb dieses Nadelkranzes werden gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahnen auf der Welle sowie im Gehäuse benötigt. Mit einer Bohrung von 19 mm, einem Außendurchmesser von 23 mm und einer Breite von 17 mm beansprucht die Einheit radial lediglich zwei Millimeter Wandstärke. Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf Abstand und verringert die Reibung benachbarter Wälzkörper. Konstruktiv ist eine axiale Führung der Baugruppe durch Anlaufscheiben oder Wellenschultern vorzusehen.

Welche Maße kennzeichnen den Nadelkranz K19-23-17?

Dieser Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 19 mm, einen Außendurchmesser von 23 mm sowie eine Gesamtbreite von 17 mm. Wegen dieser Abmessungen beträgt die radiale Bauhöhe lediglich 2 mm pro Seite. Das Bauteil lässt sich dadurch in Gehäusekonstruktionen integrieren, die keinen Platz für herkömmliche Wälzlager mit Ringen bieten.

Was zeichnet einen Nadelkranz gegenüber kompletten Nadellagern aus?

Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig, verfügt also weder über einen Innen- noch über einen Außenring. Die Wälzkörper laufen unmittelbar auf der Welle und in der Aufnahmebohrung ab. Dadurch sparen Konstrukteure radialen Bauraum ein und erzielen dennoch eine hohe radiale Tragfähigkeit bei verhältnismäßig geringem Eigengewicht der Lagerstelle.

Welche Vorteile bietet der integrierte Stahlblechkäfig?

Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen achsparallel und trennt sie voneinander, wodurch die Reibung zwischen den Wälzkörpern minimiert wird. Diese Konstruktion ermöglicht höhere Grenzdrehzahlen als eine vollnadelige Bestückung. Zudem sorgt das Material für eine Führung in der lastfreien Zone und behält seine Formstabilität auch bei Schwingungen oder raschen Drehzahländerungen bei.

Welcher Temperaturbereich ist für den Nadelkranz K19-23-17 zulässig?

Die Ausführung von INA ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich deckt viele industrielle Anwendungen im Maschinenbau ab. Bei der Auswahl des Schmiermittels ist darauf zu achten, dass dessen thermischer Einsatzbereich mit diesen Temperaturwerten harmoniert, um reibungsarme Laufeigenschaften zu unterstützen.

Welche Anforderungen werden an Welle und Gehäuse gestellt?

Da der Nadelkranz K19-23-17 ohne eigene Lagerringe arbeitet, müssen die Kontaktflächen der Welle und des Gehäuses als Wälzlagerlaufbahnen dienen. Diese Oberflächen erfordern eine ausreichende Härte sowie eine feine Oberflächengüte, um Verschleiß entgegenzuwirken. Zudem müssen Wellenschultern oder seitlich angebrachte Anlaufscheiben vorgesehen werden, welche den Kranz im Betrieb axial führen.

Wie erfolgt die Schmierung bei einem offenen Nadelkranz?

Da Nadelkränze konstruktionsbedingt ohne Dichtungen ausgeführt sind, erfolgt die Schmierung über das umgebende System, beispielsweise durch Ölumlaufschmierung, Ölnebel oder eine geeignete Fettpackung. Eine kontinuierliche Schmiermittelzufuhr schützt die ungeschützten Nadeln und Laufbahnen vor Verschleiß sowie eindringenden Schmutzpartikeln. In staubigen Umgebungen sollten Konstrukteure externe Gehäusedichtungen vorsehen, um die Funktionsfähigkeit zu unterstützen.

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