NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,57 € |
| 100 | 0,27 € | 2,43 € |
| 250 | 0,39 € | 2,31 € |
| 500 | 0,54 € | 2,16 € |
Die Nadelhülse HK1015 F von NTN Nadellager mit 10 mm Bohrung bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompaktem Bauraum.
Die Nadelhülse HK1015 F von NTN Nadellager ist ein einreihiges Wälzlager mit 10 mm Bohrung, 14 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Durch den dünnwandigen Außenring beansprucht dieses Nadellager minimalen radialen Bauraum im Gehäuse. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt es die Nadelrollen spurtreu. Die offene Ausführung ohne Dichtung ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und dient der Aufnahme radialer Kräfte.
Dieses einreihige Nadellager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen bei stark eingeschränktem Bauraum auftreten. Weil das Lager direkt auf der gehärteten Welle abwälzt, entfällt ein separater Innenring. Das verringert den radialen Platzbedarf im Gehäuse. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau in Konstruktionen, in denen leichte und raumsparende Gehäusebohrungen für radiale Lagerungen gefordert sind.
Da die Nadelhülse HK1015 F ohne Schmierbohrung und ohne integrierte Dichtung gefertigt wird, erfolgt die Schmiermittelzufuhr axial über die Gehäuseumgebung. Externe Dichtringe sollten das Lager vor Schmutzpartikeln schützen und das Schmiermittel im System halten. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auch bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad auf Abstand. Voraussetzung für den Betrieb ist eine fachgerecht gehärtete Gegenlaufbahn auf der Welle.
Die Nadelhülse HK1015 F weist einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm sowie eine Breite von 15 mm auf. Dank der dünnwandigen Außenhülse beansprucht dieses Wälzlager nur minimalen radialen Bauraum im Gehäuse und eignet sich für platzsparende Konstruktionen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich der Nadelhülse liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Ausschlaggebend für diese thermischen Einsatzgrenzen sind die Beständigkeit des Stahlblechkäfigs und das Verhalten des genutzten Schmierstoffs. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich eine gezielte Abstimmung des Schmierfetts oder Schmieröls.
Eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine ungehinderte Zirkulation von extern zugeführtem Schmierstoff im Lagerinneren. Da keine Dichtlippen an der Welle anliegen, entsteht keine zusätzliche Reibung. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine geeignete externe Gehäuseabdichtung erforderlich.
Weil keine Schmierbohrung im Außenring vorhanden ist, wird das Schmiermittel axial von den Stirnseiten her in den Wälzkörperraum eingebracht. Dies geschieht entweder im Rahmen eines Ölumlaufsystems oder durch eine initiale Fettfüllung mit externer Abdichtung des Gehäuses, die ein Entweichen des Schmierstoffs verhindert.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Achse und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert die Reibung, reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite von 15 mm.
Da dieses Nadellager ohne separaten Innenring montiert wird, dient die Welle selbst als direkte Laufbahn für die Nadeln. Die Wellenoberfläche muss daher gehärtet und feingeschliffen sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden und die volle radiale Tragfähigkeit des Wälzlagers im Dauereinsatz zu nutzen.