NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,10 € | 1,92 € |
| 100 | 0,20 € | 1,82 € |
| 250 | 0,30 € | 1,72 € |
| 500 | 0,40 € | 1,62 € |
Die Nadelhülse HK0910 von NTN Nadellager spart mit 9x13x10 mm Bauraum und nimmt hohe Radialkräfte auf gehärteten Wellen auf.
Die Nadelhülse HK0910 bietet Ihnen eine platzsparende Lagerung für Konstruktionen mit extrem dünnwandigem Querschnitt. Dieses Wälzlager von NTN Nadellager besitzt eine Bohrung von 9 mm, einen Außendurchmesser von 13 mm sowie eine Breite von 10 mm. Durch die spanlose Formgebung der Hülse beansprucht die Einheit radial kaum Einbauraum. Typischerweise läuft der integrierte Nadelkranz direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein separater Innenring überflüssig wird.
Die Nadelhülse eignet sich für Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen, bei denen das Gehäuse nur einen geringen radialen Bauraum bietet. Das Bauteil dient als reines Radiallager und führt rotierende oder oszillierende Wellen direkt in der Gehäusebohrung. Da die Hülse beidseitig offen ausgeführt ist, erfolgt der Einsatz bevorzugt in geschlossenen Bauräumen mit vorhandenem Schmierkreislauf.
Da die Ausführung ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung konstruiert ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die offenen Stirnseiten. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Bei der Konstruktion muss die Welle eine ausreichende Oberflächenhärte aufweisen, damit die Laufbahn dem Druck standhält. Für staubige Umgebungen empfiehlt sich der Einsatz externer Dichtelemente vor der Lagerstelle.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 9 mm auf, der dem Hüllkreisdurchmesser der Wälzkörper entspricht. Der Außendurchmesser der dünnwandigen Hülse beträgt 13 mm, während die axiale Gesamtbreite bei 10 mm liegt. Diese Abmessungen ermöglichen eine besonders raumsparende Lagerung bei geringem Gehäusequerschnitt.
Im Regelfall läuft das Nadellager direkt auf der Welle, sodass Sie auf einen Innenring verzichten können. Die Welle dient hierbei als unmittelbare Laufbahn für die Nadeln und muss entsprechend gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Lässt sich die Welle nicht härten, lässt sich optional ein passender Innenring ergänzen.
Die Nadelhülse ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die thermische Einsatzgrenze hängt maßgeblich vom verwendeten Stahlblechkäfig sowie dem zugeführten Schmierstoff ab. Überschreiten Sie diese Grenzwerte nicht, um die Funktionsfähigkeit des Schmierfilms und die Maßstabilität des Lagers zu erhalten.
Da die Außenhülse keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über den offenen Spalt. In getriebeseitigen Ölbad- oder Umlaufschmierungen verteilt sich das Öl kontinuierlich im Nadelkranz. Bei einer Fettschmierung bringen Sie das Schmiermittel bereits vor dem Einpressen direkt in den Innenraum ein.
Sie pressen das Lager mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die maßhaltige Gehäusebohrung ein. Durch die Übermaßpassung erhält die dünnwandige Hülse ihre endgültige geometrische Form und ihren festen Sitz. Zusätzliche Sicherungsringe oder Anlaufscheiben zur axialen Fixierung sind in der Regel nicht erforderlich.