HK1312 Nadelhülsen von NKE
HK1312 Nadelhülsen von NKE

NKE

Nadelhülsen NKE HK1312

Technische Daten
 
Innendurchmesser
13 mm
Außendurchmesser
19 mm
Breite
12 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,01 kg
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Nadelhülsen NKE HK1312
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Nadelhülsen NKE HK1312

Die Nadelhülse HK1312 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerung für 13 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.

Die Nadelhülse HK1312 von NKE Steyr fungiert als einreihiges, nicht abgedichtetes Radiallager für raumsparende Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 13 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 12 mm nimmt das Bauteil vorwiegend radiale Kräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn die Gehäusebohrung nicht unmittelbar als Laufbahn genutzt werden kann.

Wofür eignet sich die Nadelhülse HK1312 im Maschinenbau?

Konstruktionen mit stark begrenztem Einbauraum profitieren von der geringen Querschnittshöhe dieser Nadelhülse. Die Wälzkörper laufen in der Praxis häufig direkt auf der gehärteten Welle, wodurch die Lagerstelle sehr schlank bleibt. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Lagerungen mit rein radialer Lastbeanspruchung. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne Dichtung eignet sich das Bauteil vor allem für saubere, geschützte Gehäuseräume.

Was ist bei der offenen Ausführung ohne Schmierbohrung zu beachten?

Dieses Modell verfügt ab Werk über keine eigene Schmierbohrung und keine Dichtscheiben. Bei der Konstruktion der Umgebungskonstruktion sollte die Schmierung daher über das umgebende Ölbad oder eine benachbarte Schmierstoffzufuhr vorgesehen werden. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit empfiehlt sich bei Bedarf der Einsatz externer Dichtelemente wie Wellendichtringe. Beim Einpressen in das aufnehmende Gehäuse dient ein passendes Einpresswerkzeug dazu, den dünnwandigen Außenring formstabil zu montieren.

Welche Hauptabmessungen hat die Nadelhülse HK1312?

Die Nadelhülse HK1312 besitzt eine Bohrung von 13 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm sowie eine Baubreite von 12 mm. Dank dieser Maße beansprucht die Lagerung in radialer Richtung nur minimalen Raum, was besonders schlanke Wellenlagerungen ermöglicht.

Für welchen Temperaturbereich ist die Nadelhülse HK1312 ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich für diese Nadelhülse liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt über dieses gesamte Temperaturfenster formstabil. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur müssen Sie jedoch zusätzlich die Temperaturgrenzen des verwendeten Schmierstoffs berücksichtigen.

Welche Funktion erfüllt der integrierte Stahlblechkäfig?

Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln entlang der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert die Reibung im Lager und ermöglicht höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Ausführungen. Gleichzeitig widersteht der metallische Käfig thermischen Beanspruchungen im vorgegebenen Temperaturbereich.

Warum besitzt diese Nadelhülse keine eigene Schmierbohrung?

Die Ausführung ohne Schmierbohrung sorgt für einen geschlossenen Hülsenmantel, was die mechanische Formstabilität der dünnwandigen Hülse im Gehäusesitz unterstützt. Die Schmierstoffversorgung erfolgt in solchen Fällen axial über den offenen Lagerinnenraum durch das im Aggregat vorhandene Schmiermedium wie Getriebeöl oder Fließfett.

Welche Dichtungsmaßnahmen sind für dieses Wälzlager erforderlich?

Da das Modell HK1312 werkseitig ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, gelangen Staub und Feuchtigkeit ungehindert an die Laufbahnen, sofern keine Schutzmaßnahmen getroffen werden. In verschmutzten Umgebungen sollten Sie daher externe Dichtringe auf der Welle oder Gehäusedeckel vorsehen, um Schmierstoffverluste und Schmutzeintrag zu vermeiden.

Wie wird die Nadelhülse HK1312 im Gehäuse befestigt?

Nadelhülsen werden mit Übermaß in die Gehäusebohrung eingepresst. Die feste Presspassung trägt dazu bei, dass die Hülse im Betrieb axial wie radial positioniert bleibt. Zusätzliche Sicherungsringe oder Anlaufscheiben zur rein axialen Fixierung der Hülse im Gehäuse sind in der Regel nicht erforderlich.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

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