SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,20 € | 3,81 € |
| 100 | 0,40 € | 3,61 € |
| 250 | 0,60 € | 3,41 € |
| 500 | 0,80 € | 3,21 € |
Die Nadelhülse HK1010 E von SKF Wälzlager spart mit ihren kompakten Abmessungen von 10x14x10 mm radialen Bauraum bei hoher Tragfähigkeit.
Dieses einreihige Nadellager führt Wellen mit einem Durchmesser von 10 mm bei einem Außendurchmesser von 14 mm und einer Breite von 10 mm. Die Nadelhülse HK1010 E eignet sich für Konstruktionen, bei denen minimale radiale Querschnitte gefordert sind. Durch die spanlos geformte, dünnwandige Außenhülse dient die Komponente als montagefertige Einheit für anspruchsvolle mechanische Baugruppen.
Das einreihige Bauteil nimmt vorrangig hohe radiale Belastungen auf engstem Raum auf. Werkstattleiter und Instandhalter greifen darauf zurück, wenn die Gehäusebohrung nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen, Hebel- und Gelenklagerungen sowie in Nebenantrieben, bei denen Wälzkörper ohne eigenen Innenring unmittelbar auf einer gehärteten und geschliffenen Welle abrollen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel in präzisen Taschen und verhindert die gegenseitige Reibung der Nadelrollen. Diese Führung erlaubt höhere Betriebsdrehzahlen als vollnadelige Varianten. Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr direkt über die Stirnseiten der Lagerstelle. Konstrukteure und Einkäufer schätzen die einfache Einpressmontage in das Gehäuse, die ohne zusätzliche axiale Sicherungselemente auskommt.
Die Maße der Nadelhülse betragen 10 mm Innendurchmesser, 14 mm Außendurchmesser und 10 mm axiale Baubreite. Diese Maße beziehen sich auf den eingepressten Zustand in einer normgerechten Gehäusebohrung, da sich die dünnwandige Außenhülse erst im Gehäusesitz exakt formt.
In der Standardanwendung läuft dieses Wälzlager direkt auf der gehärteten sowie feinstbearbeiteten Welle. Falls sich die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn vorbereiten lässt, kann das Bauteil mit einem passenden Innenring kombiniert werden, um ein einwandfreies Abrollen der Nadeln zu ermöglichen.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadelrollen auf Abstand und führt sie achsparallel zur Rotationsachse. Dies mindert den internen Verschleiß durch Reibung, reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb und unterstützt im Vergleich zu vollnadeligen Lagern höhere Drehzahlen bei stabiler Laufruhe.
Da der Außenmantel keine Schmierbohrung aufweist, gelangt das Schmiermittel axial über die offenen Stirnseiten in das Innere. Bei der Montage empfiehlt sich eine ausreichende Grundbefettung oder die Einbindung in einen kontinuierlichen Ölkreislauf der umgebenden Getriebe- oder Motorkonstruktion.
Das Einpressen in die Gehäusebohrung muss mit einem geeigneten Einpressdorn achsparallel und gleichmäßig über die beschriftete Stirnseite erfolgen. Schläge auf die Hülse sind zu vermeiden, damit die dünnwandige Außenwandung nicht verformt wird und die zylindrische Form erhalten bleibt.
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