NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 2,05 € |
| 100 | 0,21 € | 1,95 € |
| 250 | 0,33 € | 1,83 € |
| 500 | 0,43 € | 1,73 € |
Die Nadelhülse HK1612 von NKE Steyr bietet mit 16x22x12 mm eine kompakte, hochbelastbare Radiallagerung für eng begrenzte Bauräume.
Die Nadelhülse HK1612 von NKE Steyr dient der Aufnahme hoher radialer Kräfte bei geringer radialer Bauhöhe. Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich dieses einreihige Nadellager vor allem für kompakte Konstruktionen, bei denen andere Wälzlagerbauformen zu viel Platz beanspruchen. Durch den integrierten Stahlblechkäfig werden die Nadelrollen präzise geführt, was einen gleichmäßigen Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad unterstützt.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo bei geringem radialem Bauraum reine Radialkräfte auftreten. Die dünnwandige Hülse wird typischerweise direkt in eine Gehäusebohrung eingepresst und nutzt oft die gehärtete Welle als Gegenlaufbahn. Das spart einen separaten Innenring ein und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder in Antriebssträngen, sofern keine axialen Führungskräfte auf das Lager einwirken.
Die Ausführung HK1612 besitzt keine eigene Dichtung und keine integrierte Schmierbohrung. Planen Sie die Schmierstoffversorgung daher direkt über die Welle oder die umgebende Baugruppe ein, damit der Stahlblechkäfig kontinuierlich geschmiert bleibt. Da das Lager beidseitig offen ist, empfiehlt sich bei staubiger oder feuchter Umgebung der Einsatz externer Wellendichtringe. Achten Sie bei der Montage auf ein sorgfältiges Einpressen, damit die dünnwandige Hülse ihre exakte zylindrische Form im Gehäuse annimmt.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm sowie eine Baubreite von 12 mm auf. Durch diesen dünnwandigen Querschnitt benötigt das Lager sehr wenig radialen Einbauraum im Gehäuse und eignet sich speziell für Baugruppen mit schlanken Wellenabmessungen.
Das Wälzlager von NKE Steyr ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch den verbauten Stahlblechkäfig bestimmt. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt, um die Schmierfähigkeit während des Betriebs zu erhalten.
Offene Nadelhülsen ohne Dichtung zeichnen sich durch minimale Reibung und geringere Temperaturentwicklung bei hohen Drehzahlen aus. Zudem erleichtert die offene Bauform die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl aus dem Gehäusekreislauf. Bei starkem Staubanfall oder Spritzwasser sollten Sie die Lagerstelle durch externe Dichtelemente an der Welle schützen.
Da dieses Lager ohne separate Schmierbohrung in der Hülse gefertigt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierstoff stirnseitig oder über axiale Bohrungen in der Welle. Bei Fettschmierung bringen Sie den Schmierstoff vor der Inbetriebnahme direkt in den Nadelkranz ein und stimmen Nachschmierintervalle auf die Einsatzbedingungen ab.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die zylindrischen Nadelrollen voneinander. Dadurch verhindert er den direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern, reduziert die innere Reibung und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Länge der Nadeln. Zudem hält der Käfig die Nadeln auch bei der Montage sicher in Position.
Nein, Nadelhülsen der HK-Baureihe sind reine Radiallager. Sie sind darauf ausgelegt, hohe Radialkräfte aufzunehmen, können jedoch keine Axialkräfte übertragen. Treten in Ihrer Anwendung axiale Kräfte auf, müssen Sie diese durch separate Axiallager oder geeignete Anlaufscheiben an der Lagerstelle abstützen.
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