INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse HN1412 von INA bietet als vollnadeliges Wälzlager mit den Maßen 14x20x12 mm eine besonders hohe radiale Belastbarkeit auf kleinstem Bauraum.
Die Nadelhülse HN1412 ist ein kompaktes, einreihiges Radiallager des Herstellers INA mit einer Bohrung von 14 mm, einem Außendurchmesser von 20 mm sowie einer Breite von 12 mm. Durch die dünnwandige Außenhülse beansprucht dieses Wälzlager sehr wenig radialen Einbauraum. Typischerweise läuft das Lager unmittelbar auf einer gehärteten Welle, wodurch die Konstruktion besonders schlank bleibt. Für Instandhalter und Konstrukteure stellt diese Bauform eine funktionale Lösung dar, wenn bei begrenztem Platzbedarf hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen.
Dieses Nadellager wird primär in Lagerungen eingesetzt, bei denen die Gehäusebohrung als Sitz dient und nur ein geringer radialer Bauraum zur Verfügung steht. Da die Ausführung rein radiale Kräfte aufnimmt, dient sie der Lagerung präzise geführter Wellen ohne axiale Belastungsanteile. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ab. Damit eignet es sich für industrielle Umgebungen mit wechselnden thermischen Bedingungen, sofern eine externe Abdichtung und Schmierung der Lagerstelle sichergestellt sind.
Im Gegensatz zu käfiggeführten Varianten besitzt die vollnadelige Nadelhülse HN1412 keinen Käfig, wodurch der Innenraum maximal mit Wälzkörpern gefüllt ist. Diese Bauweise führt zu einer gesteigerten radialen Tragfähigkeit bei langsameren Drehbewegungen oder schwenkenden Anwendungen. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass dieses Lager ohne integrierte Dichtung und ohne eigene Schmierbohrung ausgeführt ist. Für einen ordnungsgemäßen Lauf planen Sie die Schmierstoffzufuhr über die Anschlusskonstruktion und ergänzen bei Bedarf externe Dichtringe.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 14 mm, einen Außendurchmesser von 20 mm sowie eine Baubreite von 12 mm. Die geringe Querschnittshöhe von 3 mm ermöglicht sehr platzsparende Lagerungen, bei denen die Nadeln in der Regel direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle abrollen.
Bei einem vollnadeligen Lager sind keine Käfigstege zwischen den Nadelrollen vorhanden, sodass die maximale Anzahl an Wälzkörpern im Lager untergebracht ist. Dies erhöht die statische und dynamische Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit Käfig, begrenzt jedoch bauartbedingt die Drehzahleignung im Vergleich zu geführten Nadelkränzen.
Die dünnwandige Hülse wird mit einem Einpressdorn maßgenau in die Gehäusebohrung eingepresst und erhält erst durch den festen Sitz ihre zylindrische Form und Maßhaltigkeit. Zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sicherungsringe sind im Gehäuse üblicherweise nicht erforderlich, da die Hülse durch die Presspassung fixiert bleibt.
Die Nadelhülse ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad spezifiziert. Da das Bauteil keinen Kunststoffkäfig und keine elastomeren Dichtungen besitzt, wird die thermische Grenze im Betrieb vorrangig durch den gewählten Schmierstoff sowie die Maßstabilität der Anschlussbauteile bestimmt.
Da die Hülse keine eigene Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig oder über Kanäle in der Welle bzw. im Gehäuse. Bei der Montage empfiehlt sich eine ausreichende Grundschmierung der Wälzkörper, um Trockenlauf von Beginn an zu vermeiden.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtung ausgeführt ist, schützen externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe die Lagerstelle gegen Verunreinigungen. Entsprechende Dichtringe lassen sich unmittelbar neben der Hülse auf der Welle anordnen, um das Austreten von Schmierstoff zu begrenzen.
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