NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,18 € | 3,42 € |
| 50 | 0,36 € | 3,24 € |
| 150 | 0,54 € | 3,06 € |
| 250 | 0,72 € | 2,88 € |
Die Nadelhülse HK2820 von NTN Nadellager bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum mit den Abmessungen 28x35x20 mm.
Die Nadelhülse HK2820 dient als raumsparendes Wälzlager für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Das einreihige Nadellager führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig, der die Nadeln präzise auf Abstand hält. Durch die dünnwandige, spanlos geformte Außenhülse wird das Bauteil direkt in die Gehäusebohrung eingepresst. Es nimmt radiale Kräfte auf und läuft in der Standardanwendung unmittelbar auf einer gehärteten Welle ohne separaten Innenring.
Diese Bauform kommt bevorzugt zum Einsatz, wenn Einbauräume minimale Querschnittshöhen bei reinen Radialbelastungen vorgeben. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in bestehende Schmierstoffkreisläufe mit Öl oder Fett einbinden. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad und deckt vielseitige industrielle Einsatzbedingungen ab.
Diese Ausführung besitzt weder integrierte Dichtungen noch eine eigene Schmierbohrung in der Außenhülse. Die Versorgung mit Schmierstoff erfolgt daher über die angrenzende Konstruktion des Gehäuses oder durch Bohrungen in der Welle. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, empfiehlt sich die Abdichtung über externe Dichtelemente. Voraussetzung für den Betrieb ist eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn, um vorzeitigen Verschleiß an den Wälzkörpern zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 28 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 20 mm beansprucht die Nadelhülse in radialer Richtung lediglich eine Wandung von 3,5 mm je Seite. Diese Bauhöhe ermöglicht schlanke Gehäusekonstruktionen.
Im Regelfall läuft das Lager direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Wellenlaufbahn. Weist die Welle keine lauffähige Härte auf, lässt sich die Hülse mit einem separat erhältlichen Innenring kombinieren, wodurch sich der erforderliche Wellendurchmesser entsprechend verringert.
Das Lager wird mit einem passenden Montagestempel bündig in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch den festen Presssitz im Gehäuse benötigt das Bauteil keine zusätzlichen Sicherungsringe oder Absätze zur axialen Fixierung, was eine einfache Gehäusebohrung ermöglicht.
Nadelhülsen dieser Ausführung verzichten zugunsten der Schalenstabilität auf radiale Schmierbohrungen in der Hülse. Der Schmierstoff gelangt bei dieser Bauart stirnseitig über den Schmierkreislauf des Gehäuses oder über Bohrungen in der Welle direkt an die Nadeln.
Das Lager eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig bleibt über diesen Temperaturbereich formstabil, sodass sich gängige mineralölbasierte Schmierfette und Öle für den Betrieb einsetzen lassen.