SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,21 € | 4,06 € |
| 50 | 0,43 € | 3,84 € |
| 150 | 0,64 € | 3,63 € |
| 250 | 0,85 € | 3,42 € |
Die Nadelhülse HK0908 von SKF bietet mit 9x13x8 mm eine kompakte Lagerung für hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse HK0908 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten Welle abrollt. Durch die Kombination aus 9 mm Bohrung, 13 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite beansprucht dieses Bauteil extrem wenig radialen Einbauraum. Typischerweise dient das Lager zur Aufnahme rein radialer Lasten in kompakten Baugruppen oder mechanischen Getrieben, bei denen herkömmliche Wälzlager aufgrund des Außenmaßes nicht infrage kommen.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen. Da die dünnwandige Hülse spielfrei in ein starres Gehäuse eingepresst wird, formt sie eine zylindrische Laufbahn für die Wälzkörper. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Gehäusen und Führungsmechanismen. Radiale Führungsaufgaben übernimmt das Bauteil wirksam, sofern axiale Kräfte über separate Anlaufscheiben oder Gehäusebünde aufgenommen werden.
Die Nadelhülse HK0908 ist ohne integrierte Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das bedeutet, dass die Schmierstoffzufuhr über die umgebende Konstruktion oder den Schmierkreislauf des Gehäuses erfolgen muss. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ab. Anwender sollten darauf achten, dass die Welle die nötige Härte aufweist und externe Dichtungen das Lager vor Schmutzeintritt schützen.
Mit einem Innendurchmesser von 9 mm entspricht die Bohrung dem Hüllkreisdurchmesser der Nadeln. Der Außendurchmesser misst 13 mm und die Baubreite liegt bei 8 mm. Dank dieser Maße lässt sich das Bauteil platzsparend in Gehäusebohrungen einpressen und benötigt im Vergleich zu herkömmlichen Kugellagern nur eine minimale radiale Querschnittshöhe.
Ohne integrierte Dichtung ausgeführt, erfordert diese Bauform bei staubiger oder feuchter Umgebung externe Dichtelemente wie Wellendichtringe im Gehäuse. In geschlossenen, ölgeschmierten Getriebegehäusen ist dagegen meist keine zusätzliche Dichtung direkt am Lager erforderlich.
Zwischen -30 und +140 Grad liegt der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers. Ermöglicht wird diese Temperaturspanne durch den Stahlblechkäfig und den Verzicht auf temperaturempfindliche Elastomerdichtungen. Bei der Wahl des Schmierstoffs muss darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Da die Hülse keine eigene Schmierbohrung besitzt, kann Schmierstoff nicht von außen durch den Hüllmantel zugeführt werden. Die Schmierung erfolgt entweder stirnseitig über das umgebende Ölbad beziehungsweise Ölnebel oder durch eine Erstbefettung während der Montage. Bei Fettschmierung sollten die Schmierfristen an die jeweilige Belastung angepasst werden.
In der Regel läuft dieses einreihige Lager direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Ein separater Innenring ist nicht vorhanden. Sofern die Welle nicht als Laufbahn gehärtet werden kann, lässt sich ein separat erhältlicher Innenring kombinieren, wodurch sich allerdings der erforderliche radiale Einbauraum vergrößert.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Nadelrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Dies sorgt für eine geordnete Führung der Wälzkörper, reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung und erlaubt im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen eine höhere Drehzahl im Dauerbetrieb.
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