KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,37 € | 83,08 € |
| 30 | 8,74 € | 78,71 € |
Die Nadelhülse B3010 von JTEKT-KOYO bietet kompakte radiale Lagerung bei Abmessungen von 47,638 x 57,137 x 15,875 mm für anspruchsvolle Einbaustellen.
Die Nadelhülse B3010 von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Radiallager mit spanlos geformter Außenhülse. Mit einer Bohrung von 47,638 mm, einem Außendurchmesser von 57,137 mm sowie einer Breite von 15,875 mm nimmt die Komponente hohe radiale Lasten auf minimalem Bauraum auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem bei eng begrenztem radialem Bauraum im Gehäuse. Da die Nadelhülse B3010 ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Nadelrollen unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Sie montieren die Hülse durch Einpressen in die Gehäusebohrung, wodurch sie festen Halt ohne zusätzliche axiale Sicherungselemente findet. Das Bauteil trägt damit zu besonders schlanken und leichten Konstruktionen bei.
Diese Ausführung ist ohne Dichtung sowie ohne Schmierbohrung konstruiert. Schmierstoff führen Sie daher direkt bei der Erstmontage oder stirnseitig über den Schmierkreislauf der umgebenden Baugruppe zu. Weil keine integrierten Dichtlippen vorhanden sind, schützen Sie die Lagerstelle bei Bedarf durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auch bei dynamischen Drehbewegungen sicher in Position.
Dieses Lager weist eine Innenbohrung von 47,638 mm, einen Außendurchmesser von 57,137 mm sowie eine Baubreite von 15,875 mm auf. Dank dieser zölligen Abmessungen dient die Hülse als passgenauer Ersatz oder als Konstruktionselement in Baugruppen mit entsprechenden Gehäuse- und Wellenmaßen.
Da der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung mit Fett oder Öl über die offenen Stirnseiten. Sie bringen das Schmiermittel entweder direkt beim Einbau in den Wälzkörperraum ein oder binden die Lagerstelle an eine zentrale Ölumlaufschmierung an, die das Lager kontinuierlich mit Schmierstoff versorgt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behält der Stahlblechkäfig seine mechanische Festigkeit und Formstabilität. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass auch das verwendete Schmierfett oder Schmieröl für die an Ihrer Lagerstelle auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Nadelhülsen dieser Bauart nutzen die Welle unmittelbar als innere Wälzkörperlaufbahn, um den radialen Bauraum so gering wie möglich zu halten. Damit das Lager seine vorgesehene Lebensdauer erreicht, muss die Wellenoberfläche an der Laufbahn entsprechend gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein.
Die Ausführung ohne Dichtung besitzt keinen werksseitigen Schutz gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder Schmutzpartikeln. In staubigen oder feuchten Umgebungen dichten Sie die Lagerstelle extern über das umgebende Gehäuse ab, beispielsweise durch separat vorgeschaltete Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen und führt sie gleichmäßig über den gesamten Umfang. Dadurch wird der direkte Kontakt zwischen den Wälzkörpern verhindert, was Reibung und Wärmeentwicklung während des Laufs reduziert. Zudem hält der Käfig die Nadeln auch bei Fliehkräften stabil in ihrer Bahn.