SCE1210 Nadelhülsen von ZEN
SCE1210 Nadelhülsen von ZEN

ZEN

Nadelhülsen ZEN SCE1210

Technische Daten
 
Innendurchmesser
19,05 mm
Außendurchmesser
25,4 mm
Breite
15,88 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-30 bis +140 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,017 kg
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Nadelhülsen ZEN SCE1210
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Nadelhülsen ZEN SCE1210

Die Nadelhülse SCE1210 von ZEN bietet mit 19,05 mm Bohrung eine kompakte, radial hoch belastbare Lagerung für minimale Bauräume.

Die Nadelhülse SCE1210 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten Welle abrollt. Durch die dünnwandige, spanlos geformte Außenhülse beansprucht dieses Bauteil nur sehr wenig radialen Bauraum. Es nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und führt die Wälzkörper in einem formstabilen Stahlblechkäfig. Wenn Sie ein Nadellager kaufen möchten, das geringes Eigengewicht mit hoher radialer Tragfähigkeit verbindet, erfüllt diese Ausführung diese Anforderungen.

Wofür eignet sich die Nadelhülse SCE1210?

Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Konstruktionen, deren Gehäusebohrung nicht als direkte Laufbahn für Nadelkränze bearbeitet werden kann. Die Nadelhülse SCE1210 kommt häufig in Getrieben, Pumpen oder Hebelmechanismen zum Einsatz, bei denen der verfügbare Einbauraum stark begrenzt ist. Da das Lager beidseitig offen gestaltet ist, lässt es sich gut in geschlossene Gehäuse integrieren, die über einen gemeinsamen Schmierstoffkreislauf verfügen.

Worauf kommt es bei der offenen Bauform ohne Schmierbohrung an?

Da die Nadelhülse SCE1210 ohne eigene Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr axial über die Stirnseiten. Bei der Konstruktion der Umgebungsbauteile ist auf eine externe Abdichtung zu achten, damit weder Schmutz noch Feuchtigkeit eindringen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 °C bis +140 °C. Zu beachten sind zudem die Härte sowie die Oberflächengüte der Welle, da diese als direkte innere Laufbahn fungiert.

Welche Abmessungen weist die Nadelhülse SCE1210 auf?

Die Hülse besitzt einen Innendurchmesser von 19,05 mm (entsprechend 3/4 Zoll), einen Außendurchmesser von 25,4 mm (1 Zoll) sowie eine Breite von 15,88 mm (5/8 Zoll). Diese zölligen Maße sind typisch für die SCE-Baureihe und erfordern eine passgenaue Gehäusebohrung sowie eine entsprechend dimensionierte Welle als Gegenlaufbahn.

Warum benötigt die Nadelhülse SCE1210 keinen eigenen Innenring?

Nadelhülsen sind konstruiert, um radialen Bauraum einzusparen. Die Nadeln laufen unmittelbar auf der Oberfläche der Welle. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist, dass die Wellenlaufbahn gehärtet und feingeschliffen ausgeführt ist. Dadurch entfällt ein separater Innenring, was den Gesamtdurchmesser der Lagerstelle reduziert.

Wie wird die Nadelhülse SCE1210 im Gehäuse montiert?

Das Einpressen erfolgt mit einem geeigneten Einpressdorn über die beschriftete Stirnseite der Hülse. Durch die elastische Vorspannung der dünnwandigen Außenhülse sitzt das Lager nach dem Einbau fest in der Gehäusebohrung. Axiale Sicherungselemente wie Sprengringe oder Sicherungsmuttern sind im Gehäusesitz in der Regel nicht erforderlich.

Welche Funktion erfüllt der Stahlblechkäfig?

Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Dadurch reduziert sich die innere Reibung während des Umlaufs. Zudem ermöglicht die Käfigführung höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Konstruktionen und hält den Schmierfilm zwischen Nadeln und Laufbahnen stabil.

Wie wird die Schmierung der offenen Ausführung sichergestellt?

Weil diese Ausführung keine Schmierbohrung im Außenmantel besitzt, muss Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig in das Lager gelangen. Bei Fettschmierung füllen Sie den Freiraum zwischen den Nadeln vor der Montage mit geeignetem Schmierstoff. In Ölkreisläufen spült das Betriebsöl das offene Lager kontinuierlich und führt dabei Reibungswärme ab.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 °C und +140 °C. Da der Stahlblechkäfig unempfindlich gegenüber moderaten thermischen Einflüssen ist, wird die tatsächliche Einsatzgrenze primär durch das gewählte Schmiermittel bestimmt. Bei anhaltend hohen Temperaturen sollten Schmierstoffe mit entsprechender Temperaturbeständigkeit gewählt werden.

ZEN (SHANGHAI) TRADING CO.,LTD
RM301, BUILDING NO 1, NO. 1800, 201800 Shanghai, Jiading, China
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