ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse HK0609 von ZEN bietet eine flache Bauform mit 6 mm Bohrung, 10 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite für radiale Lasten.
Die Nadelhülse HK0609 kommt dort zum Einsatz, wo eine Lagerstelle bei geringem radialem Einbauraum Kräfte aufnehmen soll. Dieses Wälzlager besitzt eine dünnwandige Außenhülse aus Stahl und führt die zylindrischen Wälzkörper in einem einreihigen Nadelkranz. Als offene Ausführung ohne Dichtung lässt sich die Nadelhülse direkt in vorhandene Schmierkreisläufe einbinden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln über den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius.
Diese Nadelhülse eignet sich für Lagerungen, bei denen die Gehäusebohrung nicht selbst als direkte Laufbahn gehärtet werden kann. Typische Anwendungen liegen im allgemeinen Maschinenbau bei Wellen mit geringem Durchmesser und rein radialer Belastung. Da die Hülse keinen eigenen Innenring besitzt, laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der gelagerten Baugruppe.
Bei dieser Ausführung ohne Schmierbohrung und ohne integrierte Dichtung erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Stirnseiten des Lagers. In der umgebenden Konstruktion empfiehlt sich eine externe Abdichtung, damit keine Schmutzpartikel eindringen und der Schmierstoff im Lagerbereich verbleibt. Beim Einbau ist ein gleichmäßiges Einpressen mit einem Montagedorn über die gesamte Stirnfläche ratsam, um die dünnwandige Hülse nicht ungleichmäßig zu belasten.
Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 6 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm und eine Baubreite von 9 mm. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich das Bauteil für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum.
Nadelhülsen dieser Bauart laufen in der Regel direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Steht keine gehärtete Welle zur Verfügung, lässt sich die Hülse mit einem passenden Innenring kombinieren, sofern der radiale Einbauraum dies zulässt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad Celsius spezifiziert. Die Temperaturgrenzen werden durch die metallischen Werkstoffe der Hülse sowie den Stahlblechkäfig bestimmt; die tatsächliche Einsatzgrenze hängt zusätzlich vom gewählten Schmierstoff ab.
Da die Außenhülse keine eigene Schmierbohrung aufweist, gelangt das Schmiermittel stirnseitig in das Lager. Die Schmierung kann entweder durch eine Befettung bei der Montage oder über einen umliegenden Ölkreislauf erfolgen.
Die offene Bauart ermöglicht einen ungehinderten Austausch von Schmierstoffen im Gehäuse bei geringem Drehwiderstand. Zum Schutz vor Verunreinigungen empfiehlt sich bei Bedarf der Einsatz externer Dichtelemente in der Anschlusskonstruktion.
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