NTN
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Die Nadelhülse HMK0810 C von NTN Nadellager bietet mit den Maßen 8x15x10 mm eine tragfähige, kompakte Radiallagerung für enge Bauräume.
Die Nadelhülse HMK0810 C ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten Welle abrollt. Durch die Kombination aus 8 mm Bohrung, 15 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite ermöglicht diese Komponente von NTN Nadellager platzsparende Konstruktionen bei hoher radialer Tragfähigkeit. Die Konstruktion kommt dort zum Tragen, wo radiale Bauräume begrenzt sind. Die offene Bauform ohne Dichtung erlaubt einen direkten Schmierstoffzutritt und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad Celsius.
Dieses Radiallager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit minimalem radialem Bauraum, in denen vorrangig reine Radialkräfte aufgenommen werden. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in kompakten Vorrichtungen und Werkzeugen.
Da die dünnwandige Hülse in eine Gehäusebohrung eingepresst wird, benötigt die Lagerstelle keine zusätzlichen axialen Sicherungsringe. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform deshalb für schlanke Wellenführungen, bei denen das Gehäuse die äußere Formstabilität vorgibt.
Der geschweißte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in einer Reihe und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Nadeln während des Betriebs. Durch diese stabile Käfigführung bleibt die Reibung gering, was auch bei wechselnden Betriebsbedingungen zu einem gleichmäßigen Lauf beiträgt.
Gleichzeitig hält die Käfigkonstruktion mechanischen Belastungen im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad stand. Weil das Lager keine integrierte Schmierbohrung besitzt, sollte die Schmierung über die umliegende Konstruktion oder das Schmiersystem der Baugruppe erfolgen.
Mit einem Innendurchmesser von 8 mm, einem Außendurchmesser von 15 mm sowie einer Breite von 10 mm erlaubt die Nadelhülse den Einbau bei geringer radialer Bauhöhe. Die Welle dient bei dieser Bauform in der Regel direkt als Laufbahn.
Die offene Ausführung besitzt weder eine integrierte Dichtung noch eine eigene Schmierbohrung. Der Schmierstoff gelangt von außen direkt an die Laufbahn und den Stahlblechkäfig. Bei staubigen Umgebungen sollten Sie externe Dichtelemente wie radiale Wellendichtringe in die umgebende Konstruktion integrieren.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist neben der Stabilität des geschweißten Stahlblechkäfigs vor allem der verwendete Schmierstoff. Achten Sie bei Anwendungen im Grenzbereich darauf, dass Schmierfett oder Schmieröl für die jeweilige Temperatur freigegeben sind.
Nadelhülsen besitzen einen spanlos geformten Außenring mit geringer Wandstärke und bauen radial sehr flach. Sie nehmen reine Radialkräfte auf und werden mit Übermaß in die Gehäusebohrung eingepresst. Dadurch erübrigen sich axiale Haltemittel wie Sprengringe, was die Gehäusefertigung vereinfacht.
Ein geschweißter Käfig aus Stahlblech zeichnet sich durch Formstabilität und thermische Belastbarkeit aus. Er trennt die Nadeln voneinander, damit keine Reibung zwischen benachbarten Wälzkörpern entsteht. Diese Konstruktion unterstützt eine geordnete Führung der Nadeln bei dynamischen Belastungen über das gesamte spezifizierte Temperaturfenster hinweg.
Da das Lager ohne eigenen Innenring konstruiert ist, rollen die Nadeln unmittelbar auf dem Wellenzapfen ab. Die Welle muss daher gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Bei fachgerechter Oberflächenbeschaffenheit bietet diese Anordnung eine steife und raumsparende Lagerung.