SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,45 € | 8,51 € |
| 50 | 0,89 € | 8,07 € |
| 100 | 1,34 € | 7,62 € |
Die Nadelhülse HK3016 von SKF nimmt bei kompakten Maßen von 30x37x16 mm hohe radiale Kräfte auf engstem Bauraum auf.
Die Nadelhülse HK3016 ist ein kompaktes, einreihiges Wälzlager von SKF zur Aufnahme radialer Belastungen. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer Breite von 16 mm ermöglicht dieses Lager platzsparende Konstruktionen. Durch den dünnwandigen Außenring aus spanlos geformtem Stahl beansprucht die Lagerung kaum mehr radialen Raum als die Welle selbst. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Bauform, wenn herkömmliche Wälzlager zu viel Einbauraum erfordern.
Die Nadelhülse HK3016 kommt vor allem in Lagerungen mit rein radialen Belastungen und sehr geringem radialem Einbauraum zum Einsatz. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Wellenführungen, bei denen gehärtete und geschliffene Wellen direkt als Laufbahn dienen. Weil das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, reduziert sich das Gewicht der Baugruppe. Für Anwendungen mit axialen Belastungen ist die Hülse nicht ausgelegt, weshalb zusätzliche Führungen einzuplanen sind.
Da diese Ausführung ohne integrierte Dichtung und ohne eigene Schmierbohrung konstruiert ist, stimmen Anwender das Schmierkonzept direkt auf das umliegende Gehäuse ab. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt, wobei der Stahlblechkäfig die Nadelrollen führt. Saubere Umgebungsbedingungen oder externe Dichtelemente tragen dazu bei, dass Schmutz und Feuchtigkeit nicht in die Laufbahn dringen. Durch Einpressen in die Gehäusebohrung erhält die dünnwandige Hülse ihre endgültige Form und Maßgenauigkeit.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm und einer Breite von 16 mm weist die Nadelhülse eine sehr geringe radiale Bauhöhe auf. Sie ermöglicht dadurch schlanke Lagerkonstruktionen, bei denen herkömmliche Rollenlager wegen ihrer radialen Abmessungen nicht in das umgebende Gehäuse passen würden.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander, um Reibung und Wärmeentwicklung bei Drehbewegungen zu verringern. Gleichzeitig hält er die Wälzkörper im Außenring, was die Handhabung und Montage der Nadelhülse auf der Welle und im Gehäuse erleichtert.
Dieses SKF Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad ab. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der dünnwandige Außenring und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass Fett oder Öl für die jeweilige Einsatztemperatur der Anwendung freigegeben ist.
Da die Hülse keine eigene Schmierbohrung im Außenring besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr stirnseitig über den offenen Spalt zwischen Welle und Hülse oder über vorbereitete Kanäle in der Welle. Das Bauteil lässt sich sowohl in Ölbad- oder Umlaufschmierungen integrieren als auch vor dem Einbau mit geeignetem Wälzlagerfett initial befüllen.
Ein Innenring ist nicht zwingend erforderlich, sofern die Welle gehärtet sowie geschliffen ist und unmittelbar als Laufbahn fungiert. Wenn die Welle diese Oberflächeneigenschaften nicht aufweist, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden SKF Innenring kombinieren, wodurch sich der wirksame Wellendurchmesser entsprechend verringert.
Das Lager wird mit einem Einpressdorn axial in die maßhaltige Gehäusebohrung eingepresst und hält dort rein durch seinen festen Presssitz. Zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sprengringe oder Gehäusedeckel sind nicht nötig, da die Radialspannung der Hülse im Gehäuse dazu beiträgt, ein Wandern während des Betriebs zu vermeiden.
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