ZEN
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Die einreihige Nadelhülse B128 von ZEN bietet mit den Abmessungen 19,05 x 25,4 x 12,7 mm eine kompakte Radiallagerung für begrenzte Bauräume.
Die Nadelhülse B128 von ZEN ist ein einreihiges Radiallager ohne Dichtung, das für hohe radiale Lasten bei minimalem Einbauraum konstruiert wurde. Mit einer Bohrung von 19,05 mm, einem Außendurchmesser von 25,4 mm und einer Breite von 12,7 mm eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit zölligen Wellenmaßen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen und ermöglicht einen Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen dieses Nadellager vor allem dort ein, wo bei geringem radialem Bauraum dennoch beträchtliche Radialkräfte auftreten. Häufig läuft die Nadelhülse direkt auf der gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. In radial beanspruchten Baugruppen sorgt die Bauform für eine tragfähige Wellenlagerung. Da dieses Lager ohne eigene Dichtung ausgeführt ist, eignet es sich für öl- oder fettgeschmierte Konstruktionen mit externem Gehäuseschutz.
Da die Nadelhülse B128 ohne Schmierbohrung und ohne Dichtung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr direkt über den Bauraum oder die Gehäusekonstruktion. Sie sollten das Lager bereits bei der Montage mit dem passenden Schmierstoff versehen und auf ausreichende Gehäuseabdichtungen achten. Der dünnwandige Außenring erfordert zudem ein sorgfältiges Einpressen in eine maßhaltige Gehäusebohrung, da erst der Festsitz im Gehäuse die runde Laufbahnform bestimmt.
Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 19,05 mm, einen Außendurchmesser von 25,4 mm sowie eine Breite von 12,7 mm. Diese Abmessungen entsprechen zölligen Maßen und bestimmen das exakte Einbaumaß für Welle und Gehäusebohrung bei der Konstruktion.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Lager liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig und die offene Konstruktion ohne Elastomerdichtung ermöglichen den Einsatz sowohl bei Minustemperaturen als auch unter erhöhter Betriebswärme innerhalb der spezifizierten Grenzen.
Offene Nadelhülsen ohne integrierte Dichtung minimieren den Reibungswiderstand und ermöglichen den ungehinderten Austausch von Schmiermitteln bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierung. Für staubige Umgebungen empfiehlt sich die Kombination mit separaten Wellendichtringen im umgebenden Lagergehäuse, um Schmutzeintrag und Fettaustritt zu verhindern.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die zylindrischen Nadelrollen im Lager. Er verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper, reduziert dadurch innere Reibung und Wärmeentwicklung und sorgt für einen gleichmäßigen Rundlauf bei hohen Drehzahlen. Zudem verleiht er der Rollenanordnung mechanische Formstabilität.
Weil der Außenmantel keine Schmierbohrung besitzt, dringt das Schmiermittel axial über die offenen Stirnseiten in das Lager ein. Je nach Einsatzfall wird das Bauteil beim Einbau initial mit Schmierfett befüllt oder kontinuierlich über das umgebende Schmiersystem des Gehäuses mit Schmieröl benetzt.
In vielen Konstruktionen laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein Innenring überflüssig wird. Das spart wertvollen radialen Bauraum. Weist die Welle keine entsprechende Härte oder Oberflächengüte auf, kann ein passender Innenring separat vorgeschaltet werden.
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