INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Die Nadelhülse HK2020 von INA bietet als offenes, einreihiges Nadellager mit 20x26x20 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum.
Die Nadelhülse HK2020 von INA zeichnet sich durch eine sehr geringe radiale Bauhöhe aus. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 20 mm nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Das einreihige Lager besitzt einen spanlos geformten Außenring aus Stahlblech sowie einen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen präzise führt. Konstruktionen mit stark begrenztem Einbauraum profitieren von dieser schlanken Geometrie.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Lagerstellen, bei denen minimaler radialer Bauraum zur Verfügung steht und radiale Lasten auftreten. In der Praxis dient meist eine gehärtete und geschliffene Welle direkt als Laufbahn, wodurch ein separater Innenring entfällt. Die Ausführung wird in kompakten mechanischen Baugruppen eingesetzt, bei denen das Gehäuse die äußere Führung übernimmt. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +140 Grad deckt das Bauteil ein breites thermisches Spektrum in industriellen Umgebungen ab.
Die Ausführung HK2020 wird ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt. Konstrukteure sollten daher eine externe Abdichtung vorsehen, um das Eindringen von Partikeln zu verringern. Da keine Nachschmierbohrung in der Hülse vorhanden ist, erfolgt die Zuführung von Fett oder Schmieröl stirnseitig über das umgebende Gehäuse. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften über das vorgesehene Drehzahlspektrum.
Die Nadelhülse HK2020 weist eine Bohrung bzw. einen Innendurchmesser von 20 mm auf. Der Außendurchmesser misst 26 mm und die Baubreite beträgt 20 mm. Durch diese dünnwandige Konstruktion beansprucht das Lager in radialer Richtung lediglich eine Wandstärke von 3 mm, was besonders raumsparende Wellenlagerungen ermöglicht.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die zylindrischen Nadelrollen im Wälzlager. Er verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, wodurch Reibung und Erwärmung im Betrieb sinken. Gleichzeitig verleiht der Käfig dem Nadelkranz mechanische Stabilität und erlaubt den Betrieb im Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad.
Als offenes Nadellager ist die Hülse für Anwendungsfälle ausgelegt, bei denen externe Dichtelemente oder geschlossene Gehäusestrukturen den Lagersitz schützen. Die offene Bauform begünstigt zudem einen ungehinderten Schmiermitteldurchsatz, wie er bei Ölbadschmierungen oder zentralen Schmiersystemen erwünscht ist.
Weil die Hülse keine eigene Schmierbohrung besitzt, wird der Schmierstoff axial von den Stirnseiten her zugeführt. Vor der Inbetriebnahme empfiehlt sich eine ausreichende Grundbefettung oder die direkte Einbindung in einen Schmierölkreislauf, um die Wälzkörper und Laufbahnen kontinuierlich mit Schmiermittel zu versorgen.
Wird die Nadelhülse ohne Innenring direkt auf der Welle montiert, fungiert der Wellenzapfen als innere Laufbahn. Die Welle muss dafür gehärtet und feinstbearbeitet sein, um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Reicht die Oberflächenbeschaffenheit der Welle nicht aus, lässt sich die Lagerung mit einem passenden Innenring kombinieren.
Die Nadelhülse ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad spezifiziert. Ermöglicht wird dies durch den formstabilen Stahlblechkäfig und den Verzicht auf hitzeempfindliche Kunststoffdichtungen. Für den Betrieb ist stets darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel die jeweilige Betriebstemperatur abdeckt.
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