ZEN
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Die Nadelhülse HK2520 -2RS von ZEN bietet eine beidseitig abgedichtete, einreihige Lagerung für radiale Belastungen bei geringem radialem Bauraum mit 25 mm Bohrung.
Die Nadelhülse HK2520 -2RS verbindet eine geringe radiale Bauhöhe mit solider Führungsgenauigkeit. Das Wälzlager vom Hersteller ZEN besitzt einen Hüllkreisdurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Breite von 20 mm. Als einreihiges Nadellager nimmt die Komponente radiale Kräfte direkt über die Welle auf. Durch die beidseitig schleifende Dichtung bleibt die integrierte Schmierstofffüllung im Lagerinneren geschützt.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo der radiale Einbauraum stark eingeschränkt ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Wellenlagerungen, wenn die Gehäusebohrung nicht unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Die Nadelhülse nimmt rein radiale Kräfte auf. Durch den verbauten Stahlblechkäfig laufen die Wälzkörper achsparallel, was die Wärmeentwicklung im Betrieb gering hält.
Das Nachsetzzeichen 2RS steht für beidseitig angebrachte schleifende Dichtlippen. Diese Barriere schützt vor dem Eindringen von Staub, Schmutz oder Feuchtigkeit in die Laufbahn. Da diese Variante ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, bleibt der Schmierstoff im Innenraum gehalten. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad zu berücksichtigen, welcher durch Dichtungsmaterial und Fettfüllung bestimmt wird.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Baubreite von 20 mm auf. Durch die dünnwandige Hülse beansprucht die Lagerung in radialer Richtung nur minimalen Bauraum. Dies ermöglicht besonders kompakte Konstruktionen, bei denen die Welle direkt als Gegenlaufbahn genutzt wird.
Der Zusatz -2RS kennzeichnet beidseitig integrierte schleifende Dichtungen. Diese Dichtlippen liegen an der Welle an und schützen die Wälzkörper vor Schmutzpartikeln sowie vor Feuchtigkeitseintritt. Zudem tragen sie dazu bei, das Entweichen von Schmierfett aus der Nadelhülse zu vermeiden, wodurch das Lager für Einsätze in staubiger Umgebung geeignet ist.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich primär durch die Werkstoffe der schleifenden Dichtlippen und den werkseitig eingebrachten Schmierstoff. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten Käfig, Dichtung und Schmierfett ihre funktionellen Eigenschaften für den laufenden Betrieb bei.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt die Nadeln achsparallel durch die Lastzone. Er verhindert die direkte Berührung benachbarter Nadelrollen, reduziert Reibungsverluste und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung. Gleichzeitig begünstigt der Käfig den geordneten Umlauf des Schmierstoffs im Lager.
Ausführungen ohne Schmierbohrung sind für den Betrieb mit der werkseitigen Erstbefettung konzipiert und werden nicht über das Gehäuse nachgeschmiert. Der geschlossene Außenmantel erleichtert das Einpressen der Hülse und trägt dazu bei, dass über den Gehäusesitz keine Verunreinigungen in das Innere der Baugruppe gelangen.
Als rein radiales Wälzlager ist die einreihige Nadelhülse ausschließlich für die Aufnahme von Radialkräften ausgelegt. Axiale Belastungen darf das Bauteil konstruktionsbedingt nicht übertragen. Müssen in der Konstruktion axiale Führungskräfte aufgenommen werden, sind zusätzliche Axiallager oder entsprechende Anlaufscheiben vorzusehen.
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