INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,79 € | 14,92 € |
| 25 | 1,57 € | 14,14 € |
| 50 | 2,36 € | 13,35 € |
Die Nadelhülse HK5020 -AS1 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung für 50 mm Wellendurchmesser bei 58 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite.
Die Nadelhülse HK5020 -AS1 zeichnet sich durch einen dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus. Dieses einreihige Nadellager nimmt radiale Kräfte bei minimalem radialem Bauraumbedarf auf. Dank der offenen Bauform ohne Dichtung läuft das Wälzlager direkt auf der gehärteten Welle oder einem separat montierten Innenring. Diese Bauart kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo herkömmliche Wälzlager im Gehäuse keinen ausreichenden Platz finden.
Typische Einsatzbereiche für die Nadelhülse HK5020 -AS1 finden sich in radial hoch belasteten Wellenlagerungen sowie allgemeinen Maschinenbau-Baugruppen. Das Lager fungiert als reines Radiallager und führt rotierende Wellen gleichmäßig. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf festem Abstand zueinander. Da keine Dichtscheiben den Lauf behindern, entsteht ein geringer Reibungswiderstand in öl- oder fettgeschmierten Systemen.
Das Kürzel AS1 kennzeichnet eine Ausführung mit Schmierbohrung im Außenring. Diese Öffnung erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in den Arbeitsbereich der Wälzkörper und vereinfacht den Nachschmieraufwand im laufenden Betrieb. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad, eignet sich das Bauteil auch für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Bei offenen Nadelhülsen empfiehlt sich eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm. Durch die geringe radiale Bauhöhe eignet sich das Bauteil insbesondere für Konstruktionen, bei denen konventionelle Wälzlager zu viel Bauraum beanspruchen würden.
Der Zusatz -AS1 kennzeichnet bei INA das Vorhandensein einer Schmierbohrung im Außenmantel der Hülse. Über diese Schmierbohrung lässt sich Frischfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper leiten. Dies unterstützt geplante Wartungsintervalle und fördert eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Betrieb.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt. Begrenzt wird dieser Spielraum primär durch die Maßhaltigkeit der Wälzkörper und des Stahlblechkäfigs. Bei der Auslegung müssen Anwender sicherstellen, dass auch der eingesetzte Schmierstoff für die jeweiligen Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Im Regelfall läuft eine Nadelhülse unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Wellenoberfläche, um radialen Bauraum einzusparen. Lässt sich die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn nutzen, kann separat ein maßlich abgestimmter Innenring montiert werden, auf dem die Nadeln reibungsarm abrollen.
Da das Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, gelangen Schmutz und Feuchtigkeit ohne Schutzmaßnahmen leicht in das Innere. Für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen sind externe Abdichtungen wie Radial-Wellendichtringe am Gehäuse vorzusehen, um frühzeitigen Verschleiß durch Partikeleintrag zu verhindern.
In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die zylindrischen Nadeln. Dieser Käfigtyp sorgt für eine exakte Führung der Wälzkörper bei hohen Drehzahlen und ist für die zugelassenen Betriebstemperaturen bis +140 Grad ausgelegt, ohne seine Festigkeit zu verlieren.
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