INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,25 € | 4,76 € |
| 50 | 0,50 € | 4,51 € |
| 150 | 0,75 € | 4,26 € |
| 250 | 1,00 € | 4,01 € |
Die Nadelhülse HK1712 mit den Maßen 17x23x12 mm bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum für präzise Wellenlagerungen.
Die Nadelhülse HK1712 ist ein kompaktes, einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das Lager stammt von INA und führt die Wälzkörper in einem stabilen Stahlblechkäfig. Bei einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 23 mm und einer Breite von 12 mm überträgt das Bauteil hohe Radialkräfte direkt auf die Welle. Konstrukteure nutzen dieses Nadellager besonders dann, wenn Gehäusebohrungen nicht selbst als Laufbahn dienen können.
Die Nadelhülse eignet sich für kompakte Lagerungsanordnungen, bei denen eine sehr niedrige radiale Bauhöhe gefordert ist. Da die Nadelhülse HK1712 über keinen eigenen Innenring verfügt, laufen die zylindrischen Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart radialen Einbauraum im Vergleich zu Lagern mit separatem Massivring. Die Bauform nimmt ausschließlich Radiallasten auf, sodass axiale Kräfte bei der Auslegung der Lagerstelle durch separate Führungselemente abgefangen werden müssen.
Diese Nadelhülse ist ohne Dichtung gefertigt und besitzt keine integrierte Schmierbohrung. Das Schmiermittel wird daher bereits bei der Montage oder über die umgebende Konstruktion stirnseitig zugeführt. Bei staubiger Umgebung empfehlen sich externe Wellendichtringe, um Schmierstoffverlust zu vermeiden und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Der Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt und führt die Nadelrollen formstabil im Betrieb.
Die Nadelhülse weist einen Hüllkreisdurchmesser von 17 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 23 mm sowie eine Baubreite von 12 mm auf. Durch die dünnwandige Hülse beansprucht das Lager radial nur 3 mm Wandstärke. Damit passt es in besonders enge Gehäusebohrungen und ermöglicht sehr kompakte Baugruppen.
Eine offene Bauform besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Das Lager lässt sich dadurch direkt in ölgeschmierte Systeme wie geschlossene Getriebe integrieren, wo das Umgebungsöl ungehindert zirkulieren kann. Bei Fettschmierung oder in verschmutzten Umgebungen sollten Sie externe Dichtringe vorsehen, damit Schmierfett im Lager verbleibt und kein Schmutz eindringt.
Kompakte Nadelhülsen dieser Baugröße verzichten zugunsten einer durchgehend tragenden Hülse auf Schmierbohrungen im Außenring. Das Schmiermittel gelangt stattdessen stirnseitig an die Wälzkörper. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass Fett oder Öl über benachbarte Bauteile oder Freiräume ungehindert zur Stirnseite der Nadelhülse fließen kann.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +140 Grad Celsius. Die Konstruktion aus gezogener Hülse und Stahlblechkäfig ist für diesen Temperaturbereich spezifiziert. Für den einwandfreien Lauf ist maßgeblich, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen geeignet ist.
Der Käfig führt die zylindrischen Nadeln exakt parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dies mindert Reibung sowie Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen. Gleichzeitig hält der Käfig die Nadeln auch vor dem Einbau unverlierbar in der gezogenen Hülse fest, was die Montage der Hülse vereinfacht.
Üblicherweise läuft dieses Nadellager direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch Sie auf einen Innenring verzichten. Lässt sich die Wellenoberfläche fertigungstechnisch nicht als Laufbahn nutzen, können Sie einen separat erhältlichen Innenring auf die Welle aufziehen. Die Welle muss in diesem Fall maßlich auf die Bohrung des Innenrings abgestimmt sein.
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