KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 4,81 € |
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Die Nadelhülse HK3020 von JTEKT-KOYO bietet auf 30x37x20 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung für gehärtete Wellenlaufbahnen.
Mit der Nadelhülse HK3020 steht ein kompaktes Wälzlager für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum zur Verfügung. Das einreihige Nadellager nutzt den dünnwandigen, spanlos geformten Außenkörper zur direkten Führung der Wälzkörper auf der Welle. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung. Die Ausführung von JTEKT-KOYO eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad und nimmt radiale Kräfte auf.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei geringem radialem Einbauraum radiale Lasten aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen in Industrieantrieben. Da die Nadelhülse HK3020 meist ohne separaten Innenring läuft, dient die Welle selbst als Laufbahn. Dies spart Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion.
Die Ausführung HK3020 besitzt weder integrierte Dichtungen noch eine Schmierbohrung im Außenring. Die Schmierstoffversorgung ist daher über das Gehäuse oder die Welle vorzusehen. Da das Lager beidseitig offen ist, empfiehlt sich der Einsatz in geschlossenen Gehäusen oder die Kombination mit externen Dichtungen. Voraussetzung für den direkten Lauf ist eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche als Gegenlaufbahn.
Die Nadelhülse HK3020 besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Baubreite von 20 mm. Durch diese geringe radiale Wandstärke von lediglich 3,5 mm ermöglicht das Lager platzsparende Konstruktionen, die radiale Kräfte aufnehmen.
Im Regelfall läuft die Nadelhülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch Sie keinen Innenring benötigen. Falls sich die Welle fertigungstechnisch nicht als Laufbahn härten lässt, können Sie separat erhältliche Innenringe verwenden, um den passenden Gegenlauf für die Nadeln bereitzustellen.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung im Außenring gefertigt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über den Gehäuseraum oder eine Schmierbohrung in der Welle. Eine regelmäßige Schmierstoffversorgung ist für die offene Bauform essenziell, um Reibung und Verschleiß gering zu halten.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre volle Formstabilität. Der gewählte Schmierstoff muss ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Anwendung ausgelegt sein.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf festem Abstand und führt sie exakt parallel zur Drehachse. Das verhindert ein gegenseitiges Berühren der Nadeln, reduziert die Reibungswärme im Lager und erlaubt den zuverlässigen Betrieb bei mittleren bis höheren Drehzahlen innerhalb der Grenzwerte.
Die Nadelhülse wird mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch den festen Festsitz im Gehäuse benötigt sie keine zusätzlichen Sicherungsringe oder Anlaufscheiben zur axialen Fixierung, was die Bearbeitung der umgebenden Gehäusebauteile vereinfacht.