KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,85 € |
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| 250 | 15% | 2,55 € |
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Kompakte Nadelhülse HK1312 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 13x19x12 mm und Stahlblechkäfig für radiale Belastungen bei minimalem Bauraum.
Die Nadelhülse HK1312 ist ein einreihiges Radiallager von JTEKT-KOYO, das mit einer Bohrung von 13 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 12 mm gefertigt ist. Durch ihre dünnwandige, spanlos geformte Außenhülse beansprucht diese Bauform extrem wenig radialen Bauraum. Sie dient zur direkten Aufnahme radialer Kräfte in kompakten Baugruppen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Dieses Radiallager kommt vorrangig an Lagerungsstellen zum Tragen, die eine hohe Tragfähigkeit auf engstem radialen Raum erfordern. Typische Einsatzfelder sind kompakte Getriebestufen und Wellenlagerungen im Maschinenbau. Wenn die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle abrollen, wird kein separater Innenring benötigt. Das verringert das Gesamtgewicht der Konstruktion und ermöglicht eine besonders schlanke Gestaltung der Lagerstelle.
Als offenes Radiallager besitzt diese Variante weder eine integrierte Dichtung noch eine Schmierbohrung. Bauseits empfiehlt sich daher eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit abzuwehren. Die Schmierstoffversorgung erfolgt stirnseitig über den axialen Freiraum der Einbaustelle, etwa über einen umlaufenden Schmierkreislauf. Welle und Gehäusebohrung müssen präzise aufeinander abgestimmt sein, damit die spanlos geformte Außenhülse beim Einpressen ihre zylindrische Form einwandfrei abbildet.
Mit einer Bohrung von 13 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 12 mm zeichnet sich dieses Lager durch eine geringe Querschnittshöhe aus. Diese Dimensionen eignen sich für Einbaustellen mit minimalem radialem Bauraum im Gehäuse.
Als offene Bauform besitzt dieses Nadellager keine Dichtscheiben. Bei der Konstruktion sind externe Abdichtungen wie Wellendichtringe oder Gehäusedeckel vorzusehen, um Verunreinigungen fernzuhalten. Gleichzeitig erleichtert die offene Struktur das Durchströmen von Schmieröl bei Umlaufschmierungen.
Mangels eigener Schmierbohrung im Außenring gelangt das Schmiermittel axial über die Stirnseiten in das Lagerinnere. Dies kann über Fettfüllungen bei der Montage oder die Einbindung in einen bestehenden Schmierölkreislauf der umgebenden Konstruktion erfolgen.
Der Stahlblechkäfig übernimmt die Führung der einzelnen Nadelrollen und hält sie gleichmäßig auf Abstand. Dies reduziert Reibung sowie Hitzeentwicklung im Betrieb. Zudem unterstützt die Käfigführung einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Für einen verlässlichen Betrieb ist ergänzend auf die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs zu achten.
Grundsätzlich rollen die Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle ab, sodass ein Innenring entfällt. Sollte die Welle nicht als Laufbahn gehärtet sein, kann alternativ ein passender Innenring montiert werden. Die Direktlagerung spart Gewicht und radialen Bauraum.