KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 18,16 € |
| 25 | 10% | 17,20 € |
| 50 | 15% | 16,25 € |
Die Nadelhülse JHT1613 von JTEKT-KOYO bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Bauraum bei Abmessungen von 25,436 x 33,35 x 20,625 mm.
Mit der Nadelhülse JHT1613 wählen Sie ein kompaktes, einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum. Dieses Modell von JTEKT-KOYO kommt ohne Innenring zum Einsatz, sodass die Nadelrollen direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle abrollen. Durch den dünnwandigen, spanlos geformten Außenkörper ermöglicht das Bauteil besonders platzsparende Lagerungen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Die Nadelhülse JHT1613 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen das Gehäuse keine eigene gehärtete Laufbahn bereitstellen kann, der radiale Querschnitt jedoch minimal bleiben muss. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit hohen radialen Belastungen. Da dieses Lager rein radiale Lasten aufnimmt, führt es Wellen laufruhig, sofern keine axialen Führungskräfte über die Hülse geleitet werden.
Dieses Modell verfügt über keine integrierte Dichtung und keine Schmierbohrung im Außenring. Planen Sie die Schmierstoffzufuhr deshalb direkt über die Welle oder von den Stirnseiten der Lagerstelle ein. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad stand. Bei staubiger oder feuchter Umgebung empfiehlt sich der Einsatz externer Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringen, um Schmierfett im Lager zu halten.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser beziehungsweise Hüllkreis von 25,436 mm, einen Außendurchmesser von 33,35 mm sowie eine Breite von 20,625 mm auf. Diese Maße basieren auf zölligen Abstufungen und eignen sich für präzise gefertigte Wellen und Gehäusebohrungen gleicher Dimensionierung.
Nadelhülsen dieser Bauart sind darauf ausgelegt, direkt auf einer gehärteten Welle zu laufen. Dadurch spart das Wälzlager erheblichen radialen Bauraum ein. Die Welle selbst fungiert dabei als innere Laufbahn und muss entsprechend feinstbearbeitet sein, um Verschleiß an den Wälzkörpern zu vermeiden.
Das Lager deckt einen zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ab. Begrenzt wird diese Spanne durch den stabilen Stahlblechkäfig sowie das eingesetzte Schmiermittel. Für den Betrieb an den Temperaturgrenzen sollten Sie auf Schmierfette oder Öle mit passender Viskosität achten.
Da der Außenring keine eigene Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung entweder über Querbohrungen in der Welle oder axial über den freien Gehäuseraum. Geeignet sind sowohl Schmieröle als auch gängige Wälzlagerfette. Wichtig ist eine kontinuierliche Versorgung, da das Bauteil offen aufgebaut ist.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln exakt auf Abstand und verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper. Dies reduziert Reibung und Wärmeentwicklung bei mittleren bis hohen Drehzahlen. Gleichzeitig trägt der Käfig zu einer formstabilen Führung der Nadeln über den gesamten Einsatzbereich bei.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses einreihige Nadellager ausschließlich radiale Belastungen auf. Axiale Kräfte dürfen nicht über die Hülse übertragen werden. Bei axialen Bewegungskräften auf der Welle ist die Lagerstelle durch separate Axiallagerelemente oder konstruktive Anschläge im Gehäuse abzusichern.