INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,15 € | 2,89 € |
| 100 | 0,30 € | 2,74 € |
| 250 | 0,45 € | 2,59 € |
| 500 | 0,61 € | 2,43 € |
Die Nadelhülse HK1012 von INA ermöglicht eine kompakte Lagerung für 10-mm-Wellen bei 14 mm Außendurchmesser und 12 mm Baubreite.
Die Nadelhülse HK1012 von INA ist ein einreihiges Radiallager mit spanlos geformtem Außenring aus Stahlblech. Das Bauteil führt die Nadelrollen in einem Stahlblechkäfig und nimmt hohe Radialkräfte auf sehr kleinem Raum auf. Bei Konstruktionen ohne Innenring dient die gehärtete Welle unmittelbar als zylindrische Laufbahn. Konstrukteure erhalten dadurch eine platzsparende Lagerung, die sich für kompakte mechanische Baugruppen anbietet.
Die Nadelhülse HK1012 eignet sich vor allem für Lagerstellen mit stark limitiertem radialem Bauraum. Durch die dünnwandige Hülse beansprucht das Lager bei 10 mm Wellendurchmesser lediglich eine Gehäusebohrung von 14 mm. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo bei hoher radialer Belastbarkeit kein Raum für massive Ringe vorhanden ist. Das Bauteil nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und erfordert eine stirnseitige axiale Führung durch angrenzende Gehäuseteile oder Anlaufscheiben.
Die Nadelhülse HK1012 besitzt keine Schmierbohrung im Außenmantel und keine integrierte Dichtung. Schmierstoffe werden vor der Montage eingebracht oder axial über die Stirnseiten zugeführt. Zudem lässt sich die Lagerstelle in einen bestehenden Öl- oder Fettkreislauf einbinden. Externe Wellendichtringe können die Laufbahn bei Bedarf vor Schmutzpartikeln schützen. Die Hülse ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt und behält dank des geführten Stahlblechkäfigs ihre Formstabilität.
Mit einem Innendurchmesser von 10 mm, einem Außendurchmesser von 14 mm sowie einer Breite von 12 mm dient das Bauteil als reines Radiallager für 10 mm starke Wellen.
Bei gehärteter und geschliffener Welle läuft die Nadelhülse direkt auf dem Wellenzapfen. Steht keine gehärtete Lauffläche zur Verfügung, lässt sich die Hülse mit einem passenden Innenring kombinieren.
Die Fixierung erfolgt durch Einpressen mit einem passenden Montagedorn in die Gehäusebohrung. Durch die radiale Vorspannung im Gehäuse erübrigen sich zusätzliche Sicherungsringe oder Absätze zur axialen Befestigung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig behält auch bei wechselnden thermischen Belastungen innerhalb dieser Spanne seine Formstabilität.
Mangels Schmierbohrung im Außenring bringen Anwender den Schmierstoff vor dem Einbau ein oder leiten ihn über stirnseitige Schmierkanäle im Gehäuse direkt an den Nadelkranz heran.
Diese Ausführung ist offen konstruiert und besitzt keine integrierten Dichtlippen. Für staubige oder feuchte Umgebungen empfiehlt sich der Einsatz separater Wellendichtringe am Gehäuse.
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