IKO
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Das Nadellager (massiv) BR223016 von IKO bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompakten Abmessungen von 34,9 x 47,6 x 25,4 mm ohne separaten Innenring.
Das Nadellager (massiv) BR223016 ist ein kompaktes Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Konstruktionen. Als einreihige Ausführung nimmt das offene Lager radiale Lasten auf und beansprucht durch den Verzicht auf einen Innenring minimalen radialen Bauraum. Die Welle dient direkt als Laufbahn, was das Gewicht der Konstruktion reduziert. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Das Modell von IKO ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses Nadellager nutzen Konstrukteure überall dort, wo bei begrenzten radialen Einbauverhältnissen hohe radiale Kräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Vorrichtungen und im allgemeinen Maschinenbau. Da die Bauform keine axialen Führungskräfte aufnimmt, dient das Lager rein als Loslager. Voraussetzung für den Einsatz ist eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn. Dank der integrierten Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich das Lager unkompliziert an Schmierstoffkreisläufe anbinden.
Bei einem Nadellager ohne Innenring rollt der Nadelkranz unmittelbar auf dem Wellenzapfen ab. Für einen reibungsarmen Betrieb bearbeiten Sie die Wellenoberfläche entsprechend fein und gehärtet. Die Maßgenauigkeit des Außenrings entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, schützen externe Dichtelemente vor dem Eindringen von Fremdkörpern. Die Nachschmierung erfolgt direkt über die im Außenring vorhandene Umfangsnut.
Die Maße betragen 47,6 mm Außendurchmesser, 25,4 mm Breite und 34,9 mm Bohrungsdurchmesser. Die Bohrungsabmessung entspricht dem Hüllkreisdurchmesser der Nadeln, auf dem die Welle direkt abrollt. Durch diese Dimensionen eignet sich das Lager vor allem für radial kompakte Konstruktionen mit hoher Tragfähigkeit.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichem Außendurchmesser oder ein schlankeres Maschinengehäuse. Die Welle fungiert dabei direkt als Wälzkörperlaufbahn. Dadurch erzielen Konstrukteure eine hohe Steifigkeit und sparen gleichzeitig Gewicht sowie wertvollen radialen Bauraum im Aggregat ein.
Das Lager verfügt im Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Über diese Zuführung gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zu den Nadelreihen. Da das Bauteil offen und ohne Dichtscheiben konstruiert ist, sollten externe Wellendichtringe oder Gehäusedeckel das Lager vor Verunreinigungen und vorzeitigem Schmierstoffverlust schützen.
Für den Betrieb des Lagers ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses Rahmens behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Funktion. Bei der Auslegung empfiehlt sich ein Schmiermittel, das diesen thermischen Bereich im laufenden Einsatz abdeckt.
Dieses Wälzlager verfügt über die normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich nach dem Einbau ein und hängt vom Fertigungsmaß des Wellenzapfens ab. Da die Nadeln direkt auf der Welle laufen, beeinflusst die gewählte Wellentoleranz unmittelbar die resultierende Lagerluft und die Rundlaufgenauigkeit.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dies verringert die Reibung, senkt die Temperaturentwicklung bei höheren Drehzahlen und unterstützt einen ruhigen Lauf. Zudem hält der Käfig die Nadeln beim Einbau sicher im Außenring.