IKO
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Die Nadelhülse BR648032 von IKO bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum bei Hauptabmessungen von 101,6 x 127 x 50,8 mm.
Die Nadelhülse BR648032 ist ein einreihiges, radiales Wälzlager des Herstellers IKO. Mit einem Innendurchmesser von 101,6 mm, einem Außendurchmesser von 127 mm und einer Breite von 50,8 mm beansprucht dieses Bauteil nur geringen radialen Bauraum. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt die Hülse die Wälzkörper präzise. Die Ausführung besitzt keine Dichtung und keine Schmierbohrung, wodurch sie sich in bestehende Gehäusekonstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung einfügt.
Dieses Nadellager nimmt radiale Kräfte auf und eignet sich besonders bei beengten Einbauverhältnissen im Maschinen- und Getriebebau. Da die Nadelhülse BR648032 als offene Variante ausgeführt ist, kommt sie vor allem in geschlossenen Baugruppen wie Getrieben oder ölgeschmierten Antrieben zum Einsatz. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt, was den Einsatz unter industriellen thermischen Bedingungen ermöglicht.
Weil diese Variante ab Werk ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über den Lagerraum. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass externe Dichtungselemente die Lagerstelle vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust schützen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei höheren Drehzahlen gleichmäßig. Zudem benötigt die dünnwandige Hülse eine maßhaltige Gehäusebohrung, um nach dem Einpressen ihre zylindrische Form zu erhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 101,6 mm, einem Außendurchmesser von 127 mm und einer Baubreite von 50,8 mm weist das Lager eine flache radiale Querschnittshöhe auf. Diese Abmessungen ermöglichen tragfähige Lagerungen in kompakten industriellen Baugruppen.
Für das Lager ist ein Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Maßhaltigkeit, vorausgesetzt, das Schmiermittel ist für den jeweiligen Temperaturbereich geeignet.
Eine Ausführung ohne Dichtung wird gewählt, wenn die Lagerstelle bereits durch das umgebende Maschinengehäuse abgedichtet ist oder im Ölbad läuft. Der Verzicht auf integrierte Dichtlippen reduziert Reibungsverluste und erlaubt eine flexible Integration in zentrale Schmiersysteme.
Da der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, gelangt das Schmiermittel von den Stirnseiten axial in den Lagerinnenraum. Dies geschieht in der Praxis meist über ein Schmierbad, eine Spritzölschmierung oder über eine manuelle Befettung vor dem Einbau der Baugruppe.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander, verhindert deren gegenseitige Berührung und führt die Nadeln parallel zur Drehachse. Das verringert die innere Reibung des Lagers, vermindert die Wärmeentwicklung und begünstigt einen ruhigen Lauf bei Dauerbelastung.